Jordan verliert Marketing-Vertrag

Foto: Wolfgang Wilhelm

Christian Geistdörfer hat seinen Marketing-Vertrag mit dem Besitzer des Formel-1-Teams Jordan gekündigt. Mit diesem Schritt reagierte der ehemalige deutsche Rallye-Pilot auf Vorwürfe seiner früheren Partner, er habe finanzielle Zusagen nicht erfüllt.

Das Team gehört seit diesem Jahr zum Midland-Konzern des kanadisch-russischen Milliardärs Alexander Shnaider. "Ich sehe keine Chancen, etwas Positives zu bewegen", sagte Geistdörfer am Freitag (8.7.) in Silverstone am Rande des Trainings zum Großen Preis von Großbritannien. Der ehemalige Co-Pilot von Ex-Rallyeweltmeister Walter Röhrl dementierte energisch Meldungen, nach denen die Trennung von Midland und dem Rennstall ausgegangen sei.

Geistdörfer hatte einen seit Anfang 2004 geltenden Dreijahresvertrag und nach eigener Aussage den Einstieg von Midland in die Formel 1 vorbereitet. Ende Juni kündigte er den Kontrakt zum 31. Dezember. Der 52-Jährige trat der Behauptung entgegen, er habe zu Beginn seiner Tätigkeit 100 Millionen Euro an Sponsorengeldern versprochen. "Ich bin kein Wahnsinniger und nicht erst seit gestern im Geschäft", sagte Geistdörfer. Wenn er so viel Geld zusammenbekommen würde, könne er einen Rennstall auch allein machen.

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