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Ferrari - GP Mexiko - Formel 1 - Donnerstag - 26.10.2017
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Impressionen - GP Mexiko - Formel 1 - Donnerstag - 26.10.2017
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Der Kampf im Formel 1-Mittelfeld

Renault braucht immer doppelte Punkte

Renault jagt Williams und Toro Rosso. Der fünfte Platz in der Team-WM wird aber schwer. Weil man mangels Zuverlässigkeit zu viele Punkte hat liegen lassen. Und Force India im Kampf um den Platz hinter den Topteams eine harte Nuss ist.

Gegensätzlicher hätte für Renault das Rennen in den USA nicht laufen können. Carlos Sainz erlebte bei seinem Debüt im gelb-schwarzen Overall ein reibungsloses Wochenende. Der Spanier trug seinen R.S.17 auf den siebten Platz. „Besser kann man es nicht machen“, lobt Renaults Einsatzleiter Alan Permane. Nico Hülkenberg erlebte hingegen ein Pannenwochenende.

Ein Motorwechsel zeichnete den Weg vor. Hülkenberg rückte in der Startaufstellung zurück und bestritt deshalb nur den ersten Qualifying-Teil. In Q2 schaute er nur zu. Im Rennen streikte das Triebwerk nach nicht einmal drei Runden. „Das war ein frustrierendes Wochenende für mich“, blickt der lange Rheinländer zurück. „Ich freue mich schon darauf, in Mexiko mal endlich zum Fahren zu kommen.“ Entschädigt wenigstens Renaults Motorenupgrade, das nur Hülkenberg im Team fuhr, für die erlebten Qualen? „Es war jetzt kein Game-Changer“, sagt der Mann aus Emmerich. „Der Leistungsgewinn ist marginal. Aber wir können noch über die richtigen Kennfelder mehr rausholen.“

Keine Motorstrafen mehr bei Renault erwartet

Renaults Achillesferse ist in diesem Jahr die Standfestigkeit. Die vielen Pannen haben dem französischen Werksrennstall etliche Punkte gekostet. „Das stößt bitter auf. Vor allem fehlen uns die Punkte jetzt im Kampf um den fünften Platz.“ Den belegt nach 17 von 20 Rennen Williams. Mit 68 Punkten. Renault ist 20 Zähler zurück. Zwischen dem englischen Traditionsrennstall und den Franzosen liegt mit 53 Punkten noch Toro Rosso.

Renault - GP Mexiko - Formel 1 - Donnerstag - 26.10.2017
ams
Die Standfestigkeit ist Renaults großes Problem 2017.

„Es wird schwer, den fünften Platz zu erreichen“, weiß Einsatzleiter Permane. „Aber es bleibt unser Ziel. Wir müssen einfach sicherstellen, dass wir in den nächsten drei Rennen mit beiden Fahrern jeweils doppelt punkten. Uns erwarten keine Motorenstrafen mehr. Wir haben im Rennen das viertschnellste Auto “

In diesem Fall hat Force India etwas dagegen. „Unser Auto sollte in Mexiko gut funktionieren“ sagt Lokalheld Sergio Perez. Der Rennstall aus Silverstone stattet den VJM10 sogar mit neuen Teilen aus. Man hört von neuen Bargeboards. Sollte Force India wieder vor Renault landen, nimmt man den Franzosen wichtige Punkte weg. Force India wiederum hat neben Renault auch Williams auf der Rechnung. „Die waren in Austin schnell. Unseren Berechnungen nach im Rennen sogar schneller als wir und Renault“, sagt Teammanager Andy Stevenson.

Sainz in Austin bei 90 Prozent – Neuanfang in Mexiko

Sainz startet mit Renault in sein zweites Rennen. „Klar bekam ich von allen Seiten Lob für meinen Auftritt in Austin. Vor allem von anderen Fahrern und Ex-Piloten. Aber Mexiko ist ein neuer Grand Prix. Ich muss Austin hinter mir lassen und mit dem Kopf voll hier sein.“ In den USA, sagt Sainz, sei er schon bei 90 Prozent in seinem neuen Auto gewesen. Für Mexiko erwartet er neue Herausforderungen. „Das ist eine komplett andere Strecke, mit anderen Außenverhältnissen, einem anderen Asphalt und einer anderen Aerodynamik-Konfiguration. Ich muss damit erst einmal meine Erfahrungen machen. Im Prinzip starte ich wieder bei Null.“ Die Gesichter seines neuen Teams kennt der ehemalige Toro Rosso-Fahrer bereits. „Die Namen leider nicht. Ich habe ein schlechtes Namensgedächtnis.“

Hülkenberg sieht seinen neuen Teamkollegen als Bereicherung. „Er bringt frisches Wissen aus einem anderen Team mit. Er gibt gutes Feedback und hilft uns bei der Weiterentwicklung des Autos.“ Permane glaubt: „Die beiden treiben sich an. Das kann uns nur gut tun.“

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