Katzenjammer bei BMW

"Kubica hätte gewonnen"

Robert Kubica Foto: dpa 41 Bilder

Robert Kubica war neben Jenson Button der Star des ersten Saisonrennens. Der Pole hatte von Anfang an Kontakt zu einem Podestplatz und sah im Finale plötzlich aus wie ein möglicher Sieger.

Teamchef Mario Theissen ist überzeugt: "Robert hätte das Rennen gewonnen. Der Schlüssel zu Kubicas starkem Schlussspurt lag in der Taktik. Der WM-Vierte zählte zu den sechs Fahrern, die mit weichen Reifen ins Rennen gingen. Und das war der Plan der Taktiker: Den weichen Reifensatz schnell loswerden, und dann zwei lange Turns mit den harten und konstanten Reifen bis zum Ende fahren.

Fahren wie auf Schotter

Der Gummi der Marke "supersoft" war schlechter als befürchtet. "Nach drei Runden fuhr ich wie auf Schotter", erzählte Kubica. "Aber Massa vor mir ging es nicht besser. Er hatte auch die weichen Dinger drauf." Als die Spitze mit Button und Vettel immer weiter am Horizont verschwand, entschieden die BMW-Strategen Kubicas ersten Boxenstopp um zwei Runden vorzuziehen. Im zweiten Turn legte Kubica den Grundstein zu seinem starken Schlussangriff. Der BMW-Pilot fuhr seine schnellste Rennrunde auf den harten Reifen, die zu diesem Zeitpunkt bereits 24 Runden auf der Lauffläche hatten.

Für die letzten 20 Runden wurde Kubica erneut mit harten Reifen ausgerüstet. Seine Gegner mussten sich mit den weichen Sohlen herumschlagen. Als die Gummis von Vettel zu körnen begannen, holte Kubica 1,5 Sekunden pro Runde auf. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er an dem Deutschen vorbeigekommen wäre. "Ich war an Sebastian schon vorbei, plötzlich kam er zurück. Er muss wohl kurz von der Bremse gegangen sein, gab dann noch mal Gas und rutschte mir ins Auto. Schade, er hat damit zwei gute Rennen zerstört."

Geradeaus in die Mauer

Kubica merkte nicht, dass sich bei der Kollision der Frontflügel selbständig gemacht hatte. "In der Linkskurve war noch Grip da, in der darauffolgenen Rechtskurve fuhr das Auto einfach geradeaus." Der Aufprall war so heftig, dass das Chassis zu Bruch ging. Die Felge des linken Vorderrades schlug eine Delle in den Karbonrumpf. BMW transportiert das Chassis zur Reparatur zurück in die Schweiz und lässt für den GP Malaysia ein neues einfliegen.

Neben dem materiellen Schaden blieb der Ärger, das Rennen wahrscheinlich gewonnen zu haben. "Button hätte ich auch noch gekriegt", ist Kubica überzeugt. "Da kann der spätere Sieger lange erzählen, dass er seine weichen Reifen für einen Angriff von Kubica geschont hatte. "Du hast mit den weichen Dingern nur eine schnelle Runde in der Hinterhand. Danach sind sie unbrauchbar", erzählte Kubica aus der eigenen Erfahrung in den ersten Runden. "Wäre ich an Vettel vorbeigekommen, hätte ich noch drei Runden Zeit gehabt, Button zu überholen. Vielleicht hätte er sich eine Runde wehren können, aber nicht drei."

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