Max Verstappen - GP Japan 2017 Red Bull
Impressionen - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 5. Oktober 2017
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Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 5. Oktober 2017 113 Bilder

Keine Siegesfeier in Malaysia

So hat Verstappen Hamilton ausgetrickst

Vier Tage nach dem zweiten GP-Sieg von Max Verstappen kommen neue Details zu der Siegesfahrt des Holländers ans Tageslicht. Verstappen war am Sonntag so krank, dass er den Sieg gar nicht feiern konnte.

Eigentlich sollte der 1. Oktober für Max Verstappen ein Feiertag sein. an diesem Tag gewann der 20-jährige Holländer seinen zweiten Grand Prix. Besser noch: Es war im Gegensatz zu Barcelona 2016 ein Sieg aus eigener Kraft.

Wer Verstappen bei der Siegerehrung erlebte, hatte nicht das Gefühl, dass hier ein kranker Mann Champagner verspritzte und den Pokal in die Höhe riss. In Suzuka verriet der Malaysia-Sieger, dass er in Malaysia zu den Opfern eines Virus gehörte, der einen Teil des GP-Zirkus niederstreckte. Auch Force India-Fahrer Sergio Perez. „Ich fühlte mich schon nicht gut beim Start des Rennens. Im Verlauf des Grand Prix wurde es immer schlimmer, weil nie Zeit zum Ausruhen war und das das Rennen generell anstrengend ist.“

Nach der Zieldurchfahrt fühlte sich der Sieger so platt, dass er auf eine Feier verzichtete. „Ich habe es auch die nächsten Tage ein bisschen easy genommen, um mich auszukurieren. Jetzt fühle ich mich wieder gut.“

Dank Funk-Info an Hamilton vorbei

Dann erzählte Verstappen im Detail, wie er in der 4. Runde Lewis Hamilton von der Spitze verdrängte. Mercedes hatte in den ersten beiden Runden seine Elektro-Power verbraten. Der Motor ging in den nächste Runden automatisch in den Ladebetrieb. Als sich Hamiltton am Funk über zu starkes De-Rating beschwerte, beruhigte ihn sein Ingenieur, dass die Batterie ab der folgenden Runde wieder vollständig aufgeladen sei.

Red Bull hörte mit und informierte Verstappen über die Schwachstelle beim Gegner. „So wusste ich, dass ich es in dieser Runde probieren musste. Wir hatten noch genug Batterie-Power. Lewis war schon die Runde vorher schlecht aus der Zielkurve rausgekommen. Deshalb habe ich mich beim Angriff auf die Zielgerade konzentriert. Er hatte dann wieder Probleme mit der Traktion. Das war das Zeichen zum Angriff.“

Verstappen optimistisch für 2018

Max Verstappen sieht bei den folgenden 5 Rennen keinen Grund, warum er dort nicht auch um den Sieg mitfahren sollte. „Vorausgesetzt wir können unser Auto gut ausbalancieren.“ Das ist jetzt aber viel einfacher geworden als in der ersten Saisonhälfte. „Das Auto macht jetzt das, was die Simulationen Versprechen. Wir Verstehen unser Auto viel besser. Es hat jetzt auch weniger Schwankungen von Strecke zu Strecke.“

Ein Rennen wird der Holländer aber aller Voraussicht nach streichen müssen. Teamchef Christian Horner bestätigte, was Helmut Marko schon in Malaysia angedeutet hatte. „Wir brauchen bei beiden Autos einen sechsten Motor und eine sechste MGU-H.“

In Suzuka kommen die Red Bull-Piloten aller Voraussicht nach noch ohne Startplatzstrafen über die Runden. Obwohl eine Inspektion ergab, dass die MGU-H im Renault-Sechszylinder von Daniel Ricciardo ein Leck hat. „Hier können wir uns aber noch mit einer alten Einheit behefen“, beruhigt Horner.

Verstappen macht sich wegen drohender Motorstrafen keinen Kopf: „Ich habe meinen Sieg im Sack. Nach dieser Saison der Enttäuschungen kann mich nichts mehr umwerfen.“ Und wo würde Verstappen die Strafe nehmen, wenn er es sich aussuchen könnte? Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: „In Mexiko.“

Aller Motorensorgen zum Trotz blickt Verstappen zuversichtlich in die nächste Saison. Die Ingenieure haben den zunächst nur schwer zähmbaren RB13 in den Griff bekommen. „Wir werden nächstes Jahr nicht noch einmal mit so einem Rückstand in die Saison einsteigen“, ist Verstappen überzeugt. „Außerdem kümmert sich Adrian Newey wieder mehr um die Formel 1. das kann nur Gutes für uns bedeuten.“

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