Keke Rosberg erneuert Kritik an Schumi

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Der frühere Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg hat sich für die Beleidigung von Michael Schumacher in Monaco entschuldigt, seine Kritik am Verhalten des Rekordweltmeisters wegen der Straßensperre aber erneuert. Laut einer Umfrage teilen die User von auto- motor-und-sport.de die Meinung des Finnen.

"Die Wortwahl war nicht die beste gewesen, das war ein typischer skandinavischer Vulkanausbruch. Aber Michael darf unseren Sport nicht in den Dreck ziehen", sagte Rosberg der "Bild-Zeitung".

Rosberg hatte den siebenmaligen Titelträger Schumacher nach der umstrittenen Straßenblockade in der Qualifikation öffentlich als "Drecksack" beschimpft, zum Rücktritt aufgefordert und die Aktion am Samstag vor dem Großen Preis von Monaco als "Untergang des Motorsports" bezeichnet. "Michael darf unseren Sport nicht in den Dreck ziehen. Er hat einen Fehler gemacht und ihn hinterher geleugnet. Das und nur das hat mich so geärgert. Wenn ein Hochspringer die Latte reißt, kann er auch nicht sagen, dass die Latte noch liegt", sagte Rosberg.

Keke Rosberg: "Es war ein Foul"

Für den Vater des Wiesbadener Williams-Piloten Nico Rosberg war die Schumacher-Aktion eine klare Unsportlichkeit. "Ich war Weltmeister, ich bin Experte in diesem Sport, und wenn ich sage: das war ein Foul, dann war es eins."

So sehen es auch die User von auto-motor-und-sport.de. Bei einer Umfrage waren 40 Prozent der Meinung, Schumacher habe sein Auto absichtlich in der Rascasse geparkt, 41 Prozent gaben an, dass die Aktion ihnen zumindest seltsam erschienen sei. Lediglich 19 Prozent glaubten an die Unschuld des Rekord-Weltmeisters.

Schumacher hatte seinen Ferrari in der Qualifikation an einer der engsten Stelle des Stadtkurses, der Rascasse-Kurve, quer gestellt und nachfolgende Fahrer behindert. Der 37-Jährige war daraufhin von der Pole-Position ans Ende des Feldes strafversetzt worden. Trotzdem war Schumacher in dem Formel-1-Rennen am Sonntag noch auf Rang fünf gefahren.

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