KERS-Sicherheit

Warnlicht für Streckenposten

Foto: BMW F1 10 Bilder

Die hochgezüchtete Hybridtechnik in der Formel 1 birgt ein erhöhtes Risiko für die Marshals an der Strecke. Um havarierte Boliden gefahrlos zu bergen, soll nun ein Warnsystem installiert werden.

Der Hybridunfall während BMW-Testfahrten im Juli vergangenen Jahres hat die Verantwortlichen aufgeschreckt. Damals hatte ein Mechaniker einen Stromschlag abbekommen, als er den Boliden von Christian Klien ohne isolierende Handschuhe in die Box schieben wollte.

Arbeitsgruppe zum Thema KERS-Sicherheit

Damit den Streckenposten in der kommenden Saison nicht das gleiche Schicksal wiederfährt, hat die FIA unter Leitung von BMW-Sauber eine Arbeitsgruppe zum Thema KERS-Sicherheit ins Leben gerufen. "Einige Vorschläge daraus sind schon in das Reglement übernommen worden, andere bilden die Grundlage für ein umfassendes Dokument, das an die Grand Prix-Veranstalter verteilt wird", beschreibt FIA-Technikchef Charlie Whiting die ersten Ergebnisse.

Die Teams seien vor allem aus Gründen der eigenen Sicherheit sehr um das Thema bemüht. "Aber wir müssen auch darauf achten, wie die Marshalls an der Strecke mit liegengebliebenen Autos umgehen", so Whiting. "Dabei werden neue Dinge eingeführt, wie zum Beispiel ein Warnlicht, das den KERS-Status anzeigt."

Training der Streckenposten

Die Marshalls sollen zudem speziell zum Thema Hybrid-Technik geschult werden. "Der Streckenposten, der auf ein Auto zuläuft, muss sich der Gefahr bewusst sein. Er sollte sich dem Boliden nähern, die Lampe zum KERS-Zustand checken und wenn sie den falschen Status anzeigt, sollte er das Auto nicht berühren."

Auch bei verlorenen Teilen will der Weltverband auf Nummer sicher gehen. Hier soll eine spezielle Farbmarkierung auf jedem Karosserieteil anzeigen, ob eventuell eine Spannung anliegen könnte. "Die Streckenposten müssen wissen, wie sie diese Teile wegschaffen können. Dazu müssen sie auch Handschuhe tragen, die bis zu 1.000 Volt isoliert sind", so Whiting.

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