Kevin Magnussen - Porträt - 2019 Haas

Kevin Magnussen - Formel 1 Fahrer

Formel 1 Fahrer Kevin Magnussen

Der dänische Rennfahrer Kevin Magnussen startet seit 2014 in der Formel 1. Nach der Lehrzeit bei McLaren und einem kurzen Stint bei Renault ist er mittlerweile bei Haas unterwegs. Wir stellen ihnen den Sohn des ehemaligen F1-Piloten Jan Magnussen genauer vor.

WM-Punkte

Berichte

Quali-Erfolg für Schumacher „Es war sogar noch mehr drin“ GP Kanada 2022

Die beiden Haas-Piloten starten in Montreal aus der dritten Startreihe. Mick Schumacher absolvierte das beste Qualifying seiner Karriere.

Fahrer-Reaktionen auf FIA-Direktive „Viele verfolgen eigene Agenda“ GP Kanada 2022

Die Fahrer haben es mehrheitlich begrüßt, dass sich die FIA in den Streit um die hüpfenden Autos einmischt. Die Gesundheit habe oberste Priorität.

Ferrari-Kunden trumpfen auf Haas mit Billig-Upgrade GP Spanien 2022

Haas brachte zwei Autos in die Top Ten, Alfa Romeo eines. Valtteri Bottas und Kevin Magnussen waren nur eine Zehntel langsamer als Lewis Hamilton.

Aktuell Haas-Pilot Kevin Magnussen im Interview „Wenn ich Mick helfe, hilft das auch mir“

Kevin Magnussen ist kurz vor dem Saisonstart zu Haas zurückgekehrt. Der Däne spricht darüber, wie die Zeit außerhalb der Formel 1 alles verändert hat.

Ersatzteilknappheit bei Haas Piloten dürfen kein Risiko gehen GP Australien 2022

Haas hat für das Rennen in Melbourne kein Ersatz-Monocoque vor Ort. Die Fahrer müssen etwas mehr aufpassen. Sonst ist der Rennstart gefährdet.

Teurer Schumi-Crash in Jeddah Haas knapp an Ersatzteilen GP Saudi-Arabien 2022

Der Saudi-Arabien-Grand-Prix war ein verlustreiches Wochenende für das Haas-Team. Nach dem Schumacher-Crash werden nun die Ersatzteile langsam knapp.

Aktuell Haas-Wunder nach Cargo-Problem Streit um Extra-Testtag für Schumi

Nach der verspäteten Ankunft der Fracht in Bahrain sollte Haas einen halben Tag am Sonntag testen dürfen. Drei Teams sperren sich dagegen.

Aktuell Ersatz für Mazepin gefunden Haas holt Magnussen zurück

Das Haas-Team hat Kevin Magnussen als Ersatz für Nikita Mazepin verpflichtet. Der Däne wird in der Saison 2022 neuer Teamkollege von Mick Schumacher.

Aktuell Haas trennt sich von Fahrern Grosjean und Magnussen raus

Haas verlängert die Verträge von Romain Grosjean und Kevin Magnussen nicht. Stattdessen werden die Cockpits an zwei neue Fahrer verteilt.

Aktuell Haas wieder im Reifen-Dilemma „Hätten auf die Fahrer hören sollen“

Nach Russland hatte man gedacht, dass Haas die Reifen langsam in den Griff bekommt. Doch in Suzuka kämpften die Fajrer wieder mit den alten Problemen.

Aktuell Magnussen rechnet mit der Formel 1 ab Seit sechs Jahren keinen Sieg

Bei Kevin Magnussen fährt der Frust mit. Nach sechs Jahren ohne Sieg regt den Dänen die Ungerechtigkeit in der Formel 1 auf.

Aktuell Kevin Magnussen im Interview „Lasst uns die Nordschleife fahren“

Kevin Magnussen spricht im Interview über seine Achterbahn in der Formel 1, seine Zeit in der deutschen Formel 3 und seinen Traum von Le Mans.

Aktuell Stallregie bei Haas? Letztes Gespräch mit den Fahrern

Romain Grosjean und Kevin Magnussen ziehen sich an wie Magneten. Nach mehreren Kollisionen dürfen sie wohl nicht mehr frei gegeneinander kämpfen.

Aktuell Magnussen crasht in Montreal Boxen-Start wegen Chassis-Wechsel

Kevin Magnussen muss in Kanada nach dem Quali-Crash aus der Box starten. Sowohl Getriebe als auch Chassis wurden bei dem Einschlag beschädigt.

Aktuell Magnussen und Ocon disqualifiziert Punkte weg nach Benzin-Verstößen

Esteban Ocon und Kevin Magnussen mussten die in Austin herausgefahrenen WM-Punkte nachträglich wieder abgeben. Beide hatten mehr Sprit als erlaubt verbraucht und wurden disqualifiziert. Aber wie kam es zu dem Malheur?

Aktuell Leclerc gegen Magnussen „Will wissen, was erlaubt ist“

Charles Leclerc hat Recht bekommen. Auch FIA-Rennleiter Charlie Whitring stuft das Manöver von Kevin Magnussen in Suzuka als gefährlich ein. Magnussen redet sich jetzt mit schlechter Sicht nach hinten heraus.

Aktuell Magnussen über Alonso “Er denkt, er wäre Gott”

Kevin Magnussen und Fernando Alonso werden keine Freunde mehr. Die beiden sorgten für die Szene des Qualifyings, als sie sich in Q2 in der ersten Schikane beharkten. Jeder gibt die Schuld dem anderen.

Aktuell Boxenstopp-Drama bei HaasF1 Zwei Mal menschliches Versagen

Kevin Magnussen und Romain Grosjean hatten die Plätze 4 und 5 vor Augen, als beiden das gleiche Missgeschick beim Boxenstopp passierte. Zwei lose Räder beendeten ein Rennen, in dem für HaasF1 22 Punkte auf dem Tisch lagen.

Aktuell Haas klagt über FIA-Stewards Opfer inkonstanter Entscheidungen

In Monza forderte Kevin Magnussen vehement eine Strafe gegen Max Verstappen. Doch die FIA-Stewards ließen den Holländer unbehelligt. Teamchef Günther Steiner beklagte sich anschließend über die wechselhafte Regelauslegung.

Aktuell Magnussen vs. Hülkenberg Kleine Sticheleien in Spa

Wer darauf gehofft hatte, dass der verbale Schlagabtausch zwischen Kevin Magnussen und Nico Hülkenberg in Belgien in die nächste Runde geht, der wurde enttäuscht. Es gab lediglich kleine Sticheleien zwischen den Kontrahenten.

Aktuell Hülkenberg im Clinch mit Haas „Der unfairste Fahrer des Tages“

Kaum hatte Nico Hülkenberg in Budapest freie Fahrt, ging die Post ab. Bis er auf Kevin Magnussen traf. Dem heißen Zweikampf folgte nach der Zieldurchfahrt noch ein verbaler Schlagabtausch.

Aktuell Haas startet mit Doppel-Ausfall Keine Punkte trotz gutem Auto

Romain Grosjean hatte in Melbourne Punkte vor Augen. Doch am Ende streikte die Technik. Auch das Schwesterauto von Kevin Magnussen kam nicht ins Ziel. Teamchef Guenther Steiner konnte dem Doppelausfall trotzdem etwas Positives abgewinnen.

Aktuell Magnussen beschädigt Frontflügel Crash beim ersten Haas-Test

Kevin Magnussen hat nach dem ersten Testtag mit Haas ein gemischtes Fazit gezogen. Der Neuling im US-Team wäre gerne mehr Runden gefahren. Doch ein kleiner Crash und technische Kinderkrankheiten verkürzten das Programm.

Aktuell HaasF1 VF-17 voll im Plan Magnussen zeigt neuen Look

Mit dem Haas VF-17 will sich der US-Rennstall 2017 im Mittelfeld der Formel 1 etablieren. Bei der Entwicklung läuft bislang alles nach Plan. Und auch der neue Fahrer Kevin Magnussen ist schon gut integriert. Wir haben die letzten Infos.

Aktuell Magnussen zu Haas Palmer wird Hülkenberg-Teamkollege

Jolyon Palmer geht auch 2017 für die Renault auf Punktejagd. Der Brite wird damit Teamkollege von Nico Hülkenberg. Kevin Magnussen hat sich entschieden, einen neuen Arbeitgeber zu suchen. Der Däne kommt bei HaasF1 unter, wo er Esteban...

Kevin Magnussen hat als Rookie direkt den Sprung ins Cockpit des zweitältesten und zweiterfolgreichsten Rennstalls der Formel 1-Historie geschafft. So wie Lewis Hamilton im Jahr 2007. Doch die Geschichte wiederholte sich kein zweites Mal. Magnussen konnte nicht ganz an die Erfolge seines Vorgängers anknüpfen.

Magnussen feiert starkes Formel 1-Debüt

Dabei sind Magnussen die Rennfahrergene schon früh in die Wiege gelegt worden. Er ist der Sohn des ehemaligen F1-Fahrers Jan Magnussen, der ebenfalls für McLaren am Start war. Wie im Motorsport üblich, begann Magnussen seine Laufbahn im Kart. 2008 wechselte der Mann aus Roskilde/Dänemark in die dänische Formel Ford, die er mit elf Siegen aus 15 Rennen für sich entscheiden konnte. Nach Stationen in der Formel Renault 2.0 und der nordeuropäischen Formel Renault ging es für Magnussen weiter nach Deutschland.

Im deutschen Formel 3-Cup gewann er 2010 den ersten Saisonlauf. Zwei weitere Erfolge und insgesamt 8 Podestplatzierungen reichten zum dritten Gesamtrang. Im selben Jahr wurde Magnussen ins Förderprogramm von McLaren aufgenommen. Sein Aufgabengebiet umschloss unter anderem Testfahrten im Simulator.

2011 startete der Däne für das Team Carlin in der britischen Formel 3-Meisterschaft, die er auf dem zweiten Platz abschließen konnte. Seine erste Saison in der Renault World Serie (Formel Renault 3.5) bestritt er ebenfalls für Carlin. Seinen bislang größten Erfolg feierte Magnussen 2013 mit dem Gewinn der Renault World Serie. Für die Mannschaft DAMS stand er bei 13 von 17 Rennen auf dem Podium und setzte sich schließlich gegen den Belgier Stoffel Vandoorne – ebenfalls aus dem McLaren-Förderprogramm – durch.

Formel 1-Einstieg 2014 bei McLaren

„Die Art, in der er den Titel in der Renault World Serie gewonnen hat, war wirklich überragend. Dabei hat er nicht nur seine beeindruckende Pace gezeigt, sondern auch seine Reife und die Fähigkeit, eine gesamte Meisterschaftssaison zu bewältigen“, begründete McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh damals die Beförderung. Doch nicht nur der Titel in der Renault World Serie, sondern auch seine starken Leistungen bei Formel 1-Testfahrten in Abu Dhabi 2012 und Silverstone 2013 sicherten ihm seinen Platz im McLaren.

Das Debüt beim Saisonstart 2014 schien das Vertrauen zu rechtfertigen. Der Rookie fuhr wie ein alter Hase – fehlerfrei und schnell – auf Platz 2. Die Experten waren begeistert von „K-Mag“. War hier ein neuer Superstar geboren? Doch der Youngster konnte dem Hype nicht standhalten. McLaren verlor in Sachen Pace im Vergleich zur Konkurrenz immer mehr an Boden. Und Magnussen selbst machte plötzlich Fehler, die für einen Rookie ganz normal sind.

Weil Teamkollegen Jenson Button die konstanteren Leistungen zeigte, musste sich Magnussen am Ende des Jahres im Teamduell geschlagen geben. Noch schlimmer: McLaren verpflichtete mit Fernando Alonso einen Weltmeister, der das Cockpit im zweiten Auto übernahm. Magnussen blieb nur der Platz auf der Auswechselbank.

Doch auch der Job des Ersatzfahrers brachte keinen Glück. Als Alonso beim ersten Rennen 2015 wegen einer Gehirnerschütterung ausfiel, durfte Magnussen noch einmal in Australien ran. Einem heftigen Crash im Training folgte ein technischer Ausfall in der Runde in die Startaufstellung. Es sollte der letzte Einsatz für Magnussen in einem McLaren sein.

Neuanfang bei Renault 2016

Im Herbst 2015 trennten sich die Wege des Traditionsrennstalls und des Dänen. Lange blickte Magnussen einer ungewissen Zukunft entgegen. Die einzige Chance auf ein Cockpit 2016 schien Hinterbänkler Manor zu bieten. Auch ein DTM-Cockpit wurde als Alternative diskutiert. Doch kurz nach dem Jahreswechsel ging plötzlich eine Tür bei Renault auf. Der Sponsor von Pastor Maldonado war abgesprungen, wodurch Magnussen in letzter Sekunde doch noch einen ordentlichen Platz bekam.

Beim Großen Preis von Russland erzielte der Däne mit Rang 7 seine beste Platzierung in der Saison. Es war zugleich das beste Saisonergebnis für Renault. In Belgien verlor der Renault-Pilot in der fünften Runde des Rennens in der Eau Rouge-Kurve die Kontrolle über seinen Wagen und schlug mit dem Heck voraus in den Reifenstapel ein. Zum Glück blieb nur eine kleine Verletzung am Knöchel zurück. Er beendete die Saison auf dem 16. Platz und setzte sich mit sieben zu einem Punkt gegen Teamkollege Palmer durch.

Durchbruch im zweiten Jahr bei Haas

2017 wechselte Magnussen nach nur einer Saison beim Team Renault zu Haas. Er erhielt einen mehrjährigen Vertrag beim neuen US-Rennstall. Doch im ersten Jahr sah der Blondschopf seinen neuen Teamkollegen Romain Grosjean meist alt aus. Das Duell ging mit 19-28 Punkten zu seinen Ungunsten. Mehr als Platz 14 in der Endabrechnung war nicht drin.

In der Saison 2018 konnte Magnussen den Spieß dann endlich umdrehen. Mit regelmäßigen Punkteplatzierungen vor allem in der ersten Saisonhälfte machte der Pilot aus Roskilde immer wieder positiv auf sich aufmerksam. Am Ende sammelte er fast doppelt so viele Zähler wie Teamkollege Grosjean. Lohn war Platz 9 im Klassement und ein neuer Vertrag für die Saison 2019, wo es gegen Grosjean zum dritten Duell kommt.

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