Kevin Magnussen - Porträt - 2019 Haas

Kevin Magnussen - Formel 1 Fahrer

Formel 1 Fahrer Kevin Magnussen

Der dänische Rennfahrer Kevin Magnussen startet seit 2014 in der Formel 1. Nach der Lehrzeit bei McLaren und einem kurzen Stint bei Renault ist er mittlerweile bei Haas unterwegs. Wir stellen ihnen den Sohn des ehemaligen F1-Piloten Jan Magnussen genauer vor.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Neues Haas-Design für 2023

Stealth-Look für Hülk-Renner

Bevor das Geheimnis um die neue Technik gelüftet wird, hat Haas schon mal die Lackierung seines neuen Rennwagens für die Saison 2023 enthüllt.

Aktuell F1 Fahrernoten GP Abu Dhabi

Verstappen überragt alle

Verstappen bewies im Finale noch einmal eindrucksvoll, dass er zurecht Meister der Saison 2022 wurde. Wir haben alle 20 Piloten in der Einzelkritik.

Aktuell Haas bestätigt Hülkenberg für 2023

Schumacher raus bei Haas

Haas hat endlich seine Fahrer für 2023 verkündet. Mit Nico Hülkenberg kommt ein alter Bekannter in die Königsklasse zurück. Mick Schumacher ist raus.

Aktuell Fahrernoten GP Brasilien 2022

Russell top, Red Bull Flop

George Russell verdiente sich mit dem perfekten Rennwochenende in Sao Paulo die Bestnote. Bei den Red-Bull-Piloten mussten wir Abzüge vornehmen.

Aktuell Neuregelung für schwarz-orange Flagge

Teams entscheiden über Reparatur

Der Einsatz der schwarz-orangen Flagge sorgte zuletzt für viel Ärger. In Zukunft wollen die FIA-Schiedsrichter bei Beschädigungen seltener eingerifen.

Haas erklärt Schumi-Schaden in Austin

Fahrerwahl vor Abu-Dhabi-Test

GP Mexiko 2022

Haas-Teamchef Guenther Steiner erklärt, wie groß der Schaden bei Schumacher in Austin war, wann die Fahrerwahl fällt und was er von Kritikern hält.

Aktuell Millionen-Deal mit MoneyGram

Titelsponsor bringt Haas auf Budgetdeckel

Der neue Titelsponsor MoneyGram lässt Haas mit den Großen mitspielen. Das US-Team kann damit ab 2023 am Budget-Deckel operieren.

Haas-Frust auf Rennleitung

Schumis Punktechance „versaut“

GP Italien 2022

Haas-Teamchef Guenther Steiener fand in Monza deutliche Worte in Richtung Rennleitung. In Singapur soll endlich wieder gepunktet werden.

Aktuell F1 Fahrernoten GP Italien 2022

Die fliegenden Holländer

In Monza war Max Verstappen mit seiner Bestnote nicht allein. Auch Nyck de Vries und Charles lieferten beim Italien-GP eine makellose Leistung ab.

Viertes Q3 für Mick Schumacher

Wichtiges Ausrufezeichen

GP Niederlande 2022

Mick Schumacher hat sich zurückgemeldet. Der Haas-Pilot qualifizierte sich als Achter zum vierten Mal für das Top Ten-Finale.

Aktuell Fahrer-Noten GP Belgien 2022

Note 10 für den Außerirdischen

Selten hat ein Fahrer ein Wochenende so dominiert wie Max Verstappen. Das war ein Klassenunterschied. Wir haben alle 20 Fahrer in der Einzelkritik.

Aktuell US-Team mit positiver Bilanz

Haas von 0 auf 34

Vom Ende des Feldes zurück in die Punkte schaffte es das Haas-Team 2022. Die frühe Entwicklung des VF-22 hat sich bis zur Saisonmitte ausbezahlt.

Aktuell Update Haas VF-22 für GP Ungarn

Der weiße US-Ferrari

Als letztes Team stellt Haas in dieser Saison eine große Ausbaustufe vor. Der Haas VF-22 sieht nun aus wie eine weiße Kopie des Ferrari F1-75.

Schumi-Motorwechsel in Spa

Nur ein Haas-Upgrade in Budapest

GP Ungarn 2022

Schumacher muss in Budapest auf das Haas-Upgrade verzichten. Dafür konnte das Team seine anstehende Motorenstrafe auf Spa-Francorchamps verschieben.

Track-Limit-Pech für Mick Schumacher

Motor-Wechsel keine Option

GP Frankreich 2022

Die beiden Haas-Autos starten beim GP Frankreich von weit hinten. Schumacher kann die Situation aber nicht zu einem schmerzfreien Motorwechsel nutzen.

Endlich Punkte für Schumacher

Haas spielt zwei Karten

GP Großbritannien 2022

Nach viel Pech in der Qualifikation lief es für Haas im Rennen endlich mal nach Plan. Mick Schumacher feierte seine ersten WM-Punkte.

Ärger mit der Ferrari-Technik

Haas-Schwachstelle MGU-K

GP Kanada 2022

Für Haas gab es in Montreal die nächste Nullnummer - auch wegen Technikpech. Warum gehen die MGU-K häufiger bei Haas kaputt als bei Ferrari und Alfa?

Quali-Erfolg für Schumacher

„Es war sogar noch mehr drin“

GP Kanada 2022

Die beiden Haas-Piloten starten in Montreal aus der dritten Startreihe. Mick Schumacher absolvierte das beste Qualifying seiner Karriere.

Fahrer-Reaktionen auf FIA-Direktive

„Viele verfolgen eigene Agenda“

GP Kanada 2022

Die Fahrer haben es mehrheitlich begrüßt, dass sich die FIA in den Streit um die hüpfenden Autos einmischt. Die Gesundheit habe oberste Priorität.

Ferrari-Kunden trumpfen auf

Haas mit Billig-Upgrade

GP Spanien 2022

Haas brachte zwei Autos in die Top Ten, Alfa Romeo eines. Valtteri Bottas und Kevin Magnussen waren nur eine Zehntel langsamer als Lewis Hamilton.

Aktuell Haas-Pilot Kevin Magnussen im Interview

„Wenn ich Mick helfe, hilft das auch mir“

Kevin Magnussen ist kurz vor dem Saisonstart zu Haas zurückgekehrt. Der Däne spricht darüber, wie die Zeit außerhalb der Formel 1 alles verändert hat.

Ersatzteilknappheit bei Haas

Piloten dürfen kein Risiko gehen

GP Australien 2022

Haas hat für das Rennen in Melbourne kein Ersatz-Monocoque vor Ort. Die Fahrer müssen etwas mehr aufpassen. Sonst ist der Rennstart gefährdet.

Teurer Schumi-Crash in Jeddah

Haas knapp an Ersatzteilen

GP Saudi-Arabien 2022

Der Saudi-Arabien-Grand-Prix war ein verlustreiches Wochenende für das Haas-Team. Nach dem Schumacher-Crash werden nun die Ersatzteile langsam knapp.

Aktuell Haas-Wunder nach Cargo-Problem

Streit um Extra-Testtag für Schumi

Nach der verspäteten Ankunft der Fracht in Bahrain sollte Haas einen halben Tag am Sonntag testen dürfen. Drei Teams sperren sich dagegen.

Aktuell Ersatz für Mazepin gefunden

Haas holt Magnussen zurück

Das Haas-Team hat Kevin Magnussen als Ersatz für Nikita Mazepin verpflichtet. Der Däne wird in der Saison 2022 neuer Teamkollege von Mick Schumacher.

Kevin Magnussen hat als Rookie direkt den Sprung ins Cockpit des zweitältesten und zweiterfolgreichsten Rennstalls der Formel 1-Historie geschafft. So wie Lewis Hamilton im Jahr 2007. Doch die Geschichte wiederholte sich kein zweites Mal. Magnussen konnte nicht ganz an die Erfolge seines Vorgängers anknüpfen.

Magnussen feiert starkes Formel 1-Debüt

Dabei sind Magnussen die Rennfahrergene schon früh in die Wiege gelegt worden. Er ist der Sohn des ehemaligen F1-Fahrers Jan Magnussen, der ebenfalls für McLaren am Start war. Wie im Motorsport üblich, begann Magnussen seine Laufbahn im Kart. 2008 wechselte der Mann aus Roskilde/Dänemark in die dänische Formel Ford, die er mit elf Siegen aus 15 Rennen für sich entscheiden konnte. Nach Stationen in der Formel Renault 2.0 und der nordeuropäischen Formel Renault ging es für Magnussen weiter nach Deutschland.

Im deutschen Formel 3-Cup gewann er 2010 den ersten Saisonlauf. Zwei weitere Erfolge und insgesamt 8 Podestplatzierungen reichten zum dritten Gesamtrang. Im selben Jahr wurde Magnussen ins Förderprogramm von McLaren aufgenommen. Sein Aufgabengebiet umschloss unter anderem Testfahrten im Simulator.

2011 startete der Däne für das Team Carlin in der britischen Formel 3-Meisterschaft, die er auf dem zweiten Platz abschließen konnte. Seine erste Saison in der Renault World Serie (Formel Renault 3.5) bestritt er ebenfalls für Carlin. Seinen bislang größten Erfolg feierte Magnussen 2013 mit dem Gewinn der Renault World Serie. Für die Mannschaft DAMS stand er bei 13 von 17 Rennen auf dem Podium und setzte sich schließlich gegen den Belgier Stoffel Vandoorne – ebenfalls aus dem McLaren-Förderprogramm – durch.

Formel 1-Einstieg 2014 bei McLaren

„Die Art, in der er den Titel in der Renault World Serie gewonnen hat, war wirklich überragend. Dabei hat er nicht nur seine beeindruckende Pace gezeigt, sondern auch seine Reife und die Fähigkeit, eine gesamte Meisterschaftssaison zu bewältigen“, begründete McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh damals die Beförderung. Doch nicht nur der Titel in der Renault World Serie, sondern auch seine starken Leistungen bei Formel 1-Testfahrten in Abu Dhabi 2012 und Silverstone 2013 sicherten ihm seinen Platz im McLaren.

Das Debüt beim Saisonstart 2014 schien das Vertrauen zu rechtfertigen. Der Rookie fuhr wie ein alter Hase – fehlerfrei und schnell – auf Platz 2. Die Experten waren begeistert von „K-Mag“. War hier ein neuer Superstar geboren? Doch der Youngster konnte dem Hype nicht standhalten. McLaren verlor in Sachen Pace im Vergleich zur Konkurrenz immer mehr an Boden. Und Magnussen selbst machte plötzlich Fehler, die für einen Rookie ganz normal sind.

Weil Teamkollegen Jenson Button die konstanteren Leistungen zeigte, musste sich Magnussen am Ende des Jahres im Teamduell geschlagen geben. Noch schlimmer: McLaren verpflichtete mit Fernando Alonso einen Weltmeister, der das Cockpit im zweiten Auto übernahm. Magnussen blieb nur der Platz auf der Auswechselbank.

Doch auch der Job des Ersatzfahrers brachte keinen Glück. Als Alonso beim ersten Rennen 2015 wegen einer Gehirnerschütterung ausfiel, durfte Magnussen noch einmal in Australien ran. Einem heftigen Crash im Training folgte ein technischer Ausfall in der Runde in die Startaufstellung. Es sollte der letzte Einsatz für Magnussen in einem McLaren sein.

Neuanfang bei Renault 2016

Im Herbst 2015 trennten sich die Wege des Traditionsrennstalls und des Dänen. Lange blickte Magnussen einer ungewissen Zukunft entgegen. Die einzige Chance auf ein Cockpit 2016 schien Hinterbänkler Manor zu bieten. Auch ein DTM-Cockpit wurde als Alternative diskutiert. Doch kurz nach dem Jahreswechsel ging plötzlich eine Tür bei Renault auf. Der Sponsor von Pastor Maldonado war abgesprungen, wodurch Magnussen in letzter Sekunde doch noch einen ordentlichen Platz bekam.

Beim Großen Preis von Russland erzielte der Däne mit Rang 7 seine beste Platzierung in der Saison. Es war zugleich das beste Saisonergebnis für Renault. In Belgien verlor der Renault-Pilot in der fünften Runde des Rennens in der Eau Rouge-Kurve die Kontrolle über seinen Wagen und schlug mit dem Heck voraus in den Reifenstapel ein. Zum Glück blieb nur eine kleine Verletzung am Knöchel zurück. Er beendete die Saison auf dem 16. Platz und setzte sich mit sieben zu einem Punkt gegen Teamkollege Palmer durch.

Durchbruch im zweiten Jahr bei Haas

2017 wechselte Magnussen nach nur einer Saison beim Team Renault zu Haas. Er erhielt einen mehrjährigen Vertrag beim neuen US-Rennstall. Doch im ersten Jahr sah der Blondschopf seinen neuen Teamkollegen Romain Grosjean meist alt aus. Das Duell ging mit 19-28 Punkten zu seinen Ungunsten. Mehr als Platz 14 in der Endabrechnung war nicht drin.

In der Saison 2018 konnte Magnussen den Spieß dann endlich umdrehen. Mit regelmäßigen Punkteplatzierungen vor allem in der ersten Saisonhälfte machte der Pilot aus Roskilde immer wieder positiv auf sich aufmerksam. Am Ende sammelte er fast doppelt so viele Zähler wie Teamkollege Grosjean. Lohn war Platz 9 im Klassement und ein neuer Vertrag für die Saison 2019, wo es gegen Grosjean zum dritten Duell kommt.

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