Räikkönen auf Abwegen

Der Iceman verlor die Kontrolle

Kimi Räikkönen GP Australien 2014 Ferrari Foto: xpb 107 Bilder

Kimi Räikkönen hat im Duell mit Fernando Alonso momentan die schlechteren Karten. Der Finne beendete sein Qualifying in Melbourne mit einem Knall in die Mauer. Das Rennen wird er vom elften Platz in Angriff nehmen.

Irgendwie will sich bei Kimi Räikkönen und Ferrari noch kein Rhythmus einstellen. Am Freitag fühlte er sich mit dem F14T noch gar nicht wohl, er haderte mit der Bremsbalance. Am Samstag war das Gefühl für sein Arbeitsgerät schon besser. Ideal war es allerdings noch nicht, sonst hätte er sich nicht im zweiten Qualifying-Abschnitt von der Strecke gekegelt. Wenige Sekunden vor Schluss schlug Räikkönen in Kurve 4 in frontal in die Mauer ein. Der Frontflügel war hinüber.

"Ich hatte durchdrehende Räder", gab der Iceman zu. "Es war im Nassen ziemlich schwierig. Es war aber mein Fehler." Damit, dass die neuen Autos nun fahrerisch eine neue Herausforderung darstellen, wie man an den vielen Ausritten gesehen hat, hatte der Fauxpas laut Räikkönen aber nichts zu tun. "Das wäre letztes Jahr genauso passiert."

Kimi steckte im Verkehr

Daneben muss ihm der fehlende Speed sowieso mehr zu denken geben. Auf Ferrari-Capo Fernando Alonso fehlte ihm in Q1 immerhin eine Sekunde, in Q2 sogar 1,7 Sekunden. "Wir haben noch eine Menge zu tun. Wir sind nicht da, wo wir sein wollen. Wir hatten im Regen den Speed, aber ich hatte Probleme mit dem Verkehr."

Das Problem sitzt tatsächlich noch tiefer. Wo genau, wissen die Italiener aber selbst nicht genau. Bei der Ursachenfindung für die mangelnde Leistung stochert man noch im Nebel. "Es könnte am Motor liegen oder am Auto. Wir wissen, dass wir uns in allen Bereichen verbessern müssen. Das geht den anderen genauso. Aber es ist noch früh in der Saison."

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