Kimi Räikkönen - Ferrari - Test - Bahrain - 27. Februar 2014 xpb
Ferrari F14T - 2014 - Formel 1 - Jerez
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Kimi Räikkönen bleibt cool

"Habe schon schlimmere Winter erlebt"

Für Kimi Räikkönen lief der Start in die letzte Testwoche nicht ideal. Mit 54 Runden verfehlte der Iceman das Tagesziel. Ferrari befindet sich noch in der Experimentierphase. Noch sei es zu früh für Sorgenfalten, meint der Pilot.

Ein Kimi Räikkönen lässt sich durch einen verkorksten Testtag nicht aus der Ruhe bringen. Nach den ersten Installationsrunden verbrachte der Finne den Vormittag fast komplett mit Zuschauen. "Wir haben ein paar kleinere Probleme, die leider viel Zeit gekostet haben. Manchmal dauern auch kleine Dinge Stunden. Dann haben wir auch noch neue Teile eingebaut. Dadurch konnten wir nicht so viele Runden fahren", grummelte der Finne.

Ferrari wollte partout nicht verraten, was den Tagesplan durcheinanderbrachte. Nur dass es sich um einen "dummen, kleinen Fehler" handelte. Am Nachmittag versuchte Räikkönen noch aufzuholen, was ging. Am Ende landete er zwar in der Zeitentabelle auf Rang 3 aber in der Distanzwertung nur im Mittelfeld. "Ich habe schon viel schlimmere Winter erlebt, aus denen dann eine sehr gute Saison wurde", erklärte ein weiterhin sehr relaxter Kimi. "Ich mache mir keine Sorgen."

Räikkönen will Renndistanz abspulen

Natürlich hätte er aber gerne noch ein paar Kilometer mehr im Auto. "Wir versuchen am letzten Tag eine Renndistanz abzuspulen. Das habe ich noch nicht geschafft. Dann sehen wir, wo wir stehen. Wir sind immer noch viel mit Setup-Arbeit beschäftigt. Wir werden erst in Australien sehen, wo wir stehen. Selbst wenn wir da nicht vorne stehen, kann sich in diesem Jahr alles schnell ändern. Die Rundenzeiten sind schwer zu vergleichen."

Nur auf die Rundenzahl will sich Räikkönen nicht beschränken lassen. "Wenn es uns nur um Runden gegangen wäre, dann hätten wir sicher mehr fahren können. Aber manchmal zeigen die Zahlen nicht das wahre Potenzial. Wir wollten einige Dinge ausprobieren, um zu sehen, wie das Auto auf Veränderungen reagiert. Dazu hat man während eines Rennwochenendes nicht die Zeit."

Es gibt noch viel zu lernen

Räikkönen bleibt für Melbourne verhalten optimistisch. "Das Auto fühlt sich nicht schlecht an. Es gibt keine größeren Probleme. Natürlich ist es immer etwas schwer, wenn man von einem Team zum anderen wechselt. Dann braucht es seine Zeit, bis alles mit dem Setup passt. Aber Schritt für Schritt kommen wir weiter. Wir haben uns schon stark verbessert, aber es gibt immer noch Dinge, die wir lernen und bei denen wir uns steigern können."

Am Donnerstag brachte Ferrari die ersten Updates ans Auto. Kurz wurde ein neuer Frontflügel ausprobiert. Auch neue Kühlelemente konnte man erkennen."Ich denke schon, dass es ein Schritt nach vorne war. Aber das kann man heute nicht so genau sagen. Es gibt immer noch viele Dinge, die wir ausprobieren müssen und verbessern können. Erst wenn wir alles zusammenpacken sehen wir, wo wir stehen", vertröstet Räikkönen die Tifosi. Antworten gibt es also erst in Australien.

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