Kimi Räikkönen wartet auf Gehalt

Verhandlungen mit Lotus liegen auf Eis

Kimi Räikkönen - GP Belgien 2013 Foto: xpb 107 Bilder

Kimi Räikkönen ist die Königsfigur im Formel 1-Transferschach. Von ihm hängen viele Personalentscheidungen ab. In Monza dementierte der Finne, dass er bereits einen Vertrag bei Ferrari unterschrieben habe. Aber auch mit Lotus gibt es noch keine Einigung. Momentan wird noch nicht einmal verhandelt.

Was macht Kimi Räikkönen 2014? Nachdem sich Red Bull wie erwartet gegen den Finnen entschieden hat, bleiben eigentlich nur noch 2 Optionen. Entweder der Wechsel zu Ferrari oder die Vertragsverlängerung bei Lotus. In Monza erklärte der Finne, dass sich seit Spa nichts geändert habe. Nur das Red Bull-Cockpit sei nun endgültig weg.
 
"Wir hatten aber schon vor dem letzten Rennen klargemacht, dass diesbezüglich nichts passieren wird. Deshalb bin ich auch nicht überrascht", erklärte der Iceman zu der Entscheidung Red Bulls. "Sie wollten offenbar etwas anderes als wir. Manchmal verhandelt man mit Leuten und man kommt einfach nicht zusammen. Es ist nicht das erste Mal. Sie entscheiden sich für das, was für sie das Beste ist."

Besonderen Druck durch den Verlust der Option Red Bull spürt Räikkönen nicht. Die Saison ist noch lang. Es ist noch viel Zeit bis zur Entscheidung", gibt sich Kimi geduldig."Wir werden etwas bekanntgeben, wenn wir was wissen."

Räikkönen genervt von Lotus

Lotus ist sicher der erste Ansprechpartner für den Weltmeister von 2007. Doch zuletzt sind die Verhandlungen etwas eingeschlafen. Eigentlich wollte die Teamleitung eine Entscheidung bis Monza haben. Doch davon ist man offenbar weit entfernt.

Räikkönen kommentierte die Situation sichtlich genervt: "Sie kennen die Gründe, warum es mit den Verhandlungen gerade nicht weitergeht. Bis sie gewisse Dinge nicht geregelt haben, werden wir nicht über nächstes Jahr sprechen. So einfach ist das. Sie wissen das und sie akzeptieren es." Ob es an den finanziellen Problemen liegt? Noch immer hat Lotus die Punkteprämien nicht bezahlt. Seit Spa habe sich diesbezüglich nichts getan, so Kimi.

Kein Wunder, dass sich Räikkönen und sein Management nach Alternativen umschauen. Allerdings ist die Suche nach einem guten Cockpit schwieriger als früher. "Die großen Teams haben normalerweise mehr Geld um ein gutes Auto zu bauen. Aber nächstes Jahr wird das eine ganz andere Geschichte werden. Man hört von Teams, dass sie einen tollen Motor haben. Aber man kann es nicht wissen."

Ferrari-Rauswurf kein Hindernis

Obwohl niemand sagen kann, wer 2014 ein gutes Paket hat, wird Räikkönen immer wieder mit Ferrari in Verbindung gebracht. Bestätigen wollte der Finne Verhandlungen mit seinem alten Arbeitgeber aber noch nicht. Nur so viel: "Ich habe nichts gegen sie. Manche Dinge hätten in der Vergangenheit anders laufen können. Aber die Vergangenheit ist für mich abgeschlossen."

Ende 2009 war Räikkönen von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo vor die Tür gesetzt worden. Für ihn kam Fernando Alonso. Das Verhältnis habe sich seitdem aber offenbar wieder normalisiert. "Ich habe kein Problem mit niemandem. Wenn ich ihn sehe, sage ich hallo", so Kimi.

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