Kimi Räikkönen wieder fit

"Crash hat weh getan"

Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP England - Silverstone - 5. Juli 2014 Foto: xpb 117 Bilder

Kimi Räikkönen ist nach seinem harten Crash von Silverstone in Hockenheim wieder einsatzbereit. Wie der Finne vor dem Deutschland Grand Prix erstmals zugab, hatte er die größten Schmerzen nicht am Knöchel, sondern an den Rippen.

Nach dem heftigen Einschlag von Silverstone hatte man nichts mehr von Kimi Räikkönen gehört. Am Donnerstag (17.7.2014) tauchte der Finne in Hockenheim auf, als wäre nichts gewesen. "Ich hatte ein paar Schmerzen, aber jetzt ist wieder alles gut."

Kimi mit Rippen-Schmerzen

Am meisten tat es dem Iceman übrigens nicht am Bein weh, wie von Ferrari vorher berichtet. Zwar humpelte er nach dem Einschlag zum Medical Car, die meisten Schmerzen hatte er aber woanders. "Es tat vor allem an den Rippen weh. Deshalb habe ich die Testfahrten auch ausgelassen", klärte der Routinier auf.

Große Auswirkungen hat der Einschlag mit 47 G offenbar nicht gehabt. "Es hat sicher wehgetan, aber ich habe schon schlimmere in meiner Karriere gehabt. Hoffentlich kommen keine mehr hinzu. Es ist nicht viel passiert. Manchmal schlägt man mit niedrigerer Geschwindigkeit ein und es passiert mehr. Das gehört zu Motorsport dazu."

Räikkönen hat Vertrauen in Ferrari

In Hockenheim soll es wieder aufwärts gehen. Bisher konnte Ferrari noch nicht mit den anderen Top-Teams mithalten und regelmäßig um Podiumplätze kämpfen: "Es war natürlich ein schwieriges Jahr. Hoffentlich bekommen wir noch einmal die Kurve. Es kann so nicht weiter gehen. Das macht keinen Spaß. So etwas habe ich aber schon früher erlebt und wir haben es immer noch einmal umgebogen. Ich glaube fest daran, dass wir wieder dahinkommen, wo wir sein sollten. Die Frage ist nur, wie schnell wir die Probleme lösen."

Der Unfall in Silverstone war die negative Krönung auf eine harte Saison. Gegen Teamkollege Fernando Alonso sah der Finne bisher kein Land. Dass er Gefahr läuft, seinen Platz bei Ferrari zu verlieren, glaubt Kimi aber nicht. "Ich habe einen Vertrag für das nächste Jahr und rechne damit, ihn zu erfüllen."

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