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Kimi Räikkönen - Formel 1 Pilot

Formel 1 Pilot Kimi Räikkönen

Kühl, verschlossen – manchmal etwas knurrig – der "Iceman" Kimi Räikkönen passt irgendwie so gar nicht ins bunte Formel-1-Geschäft. Mit seinem Speed hat sich der Weltmeister von 2007 schnell den Respekt in der Szene gesichert.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Räikkönen noch nicht bereit für Comeback Kubica fährt auch in Monza

Nach seinem positiven Corona-Befund hat Räikkönen noch keine Rennfreigabe erhalten. Somit darf Kubica beim Alfa-Heimspiel in Monza erneut einspringen.

Aktuell Kubica fährt Alfa Romeo in Zandvoort Kimi Räikkönen positiv getestet

Kimi Räikkönen wird nicht in Zandvoort starten. Der Finne wurde positiv auf Corona getestet. Als Ersatz springt Robert Kubica ein.

Aktuell F1 Team-Check GP Niederlande 2021 Kimis neues Leben ohne Termine

Wir haben die zehn Teams am Donnerstag auf Neuigkeiten abgecheckt. Tagesgespräch im Fahrerlager war natürlich der Rücktritt von Kimi Räikkönen.

Aktuell McLaren-Mercedes MP4-17 Räikkönen-Rennwagen zum Verkauf

RM Sotheby's versteigert einen McLaren MP4-17, den Kimi Räikkönen und David Coulthard fuhren. Räikkönen wäre damit 2003 fast F1-Weltmeister geworden.

Aktuell Kimi Räikkönen tritt zurück Noch-Rekordhalter geht in F1-Rente

Kimi Räikkönen verabschiedet sich aus der Formel 1. Mit dem Rücktritt des Finnen verliert die Königsklasse eine der markantesten Persönlichkeiten.

Aktuell Alfa Teamchef Frédéric Vasseur im Interview „Keiner so verbessert wie wir“

Alfa-Romeo-Teamchef Frédéric Vasseur spricht über die positive Entwicklung bei seinem Rennstall und den Ärger über die neue Heckflügel-Regel.

Aktuell Regeländerung nach Re-Start Chaos Räikkönen in der Zwickmühle

Kimi Räikkönen flog in Imola wegen einer Strafe nachträglich aus den Punkterängen. Wegen widersprüchlicher Regeln hatte der Finne keine Chance.

Aktuell Alfa Romeo bestätigt Fahrer für 2021 Schumacher auf dem Weg zu Haas

Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi bilden auch 2021 das Fahrerduo von Alfa Romeo. Damit wird der Weg von Mick Schumacher zu Haas führen.

Aktuell Räikkönen vor Grand-Prix-Rekord Noch keine Entscheidung für 2021

Kimi Räikkönen hat dementiert, dass er schon einen neuen Vertrag bei Alfa Romeo für 2021 unterschrieben. Es sei noch keine Entscheidung gefallen.

Aktuell Ergebnis Barcelona-Test 2020 – Tag 2 Räikkönen gibt das Tempo vor

Kimi Räikkönen hat sich überraschend am zweiten Testtag von Barcelona die Tagesbestzeit gesichert. Die Top-Teams verzichteten auf schnelle Runden.

Aktuell Motorräder der F1-Piloten Husqvarna Carbon-Bike für Leclerc

Charles Leclerc hat sich in der Winterpause ein neues Spielzeug gegönnt. Wir zeigen Ihnen seine Custom-Version der Husqvarna Vitpilen 701.

Aktuell Nur ein Punkt für Alfa Romeo Die Führung als Fluch

Alfa Romeo sammelte in Singapur Führungskilometer. Man hätte lieber mehr Punkte erzielt. Antonio Giovinazzi beendete das Rennen auf Platz zehn.

Aktuell Verstappen kracht in Räikkönen Analyse des Startunfalls

Max Verstappen schrieb ausgerechnet in Belgien seine erste Nullrunde. Red Bulls Star geriet mit Kimi Räikkönen in der Startrunde aneinander.

Aktuell Kimi Räikkönen mit Muskelfaserriss Alfa-Ersatzmann Ericsson in Spa

Kimi Räikkönen verletzte sich in der Sommerpause beim Sport. Hinter seinem Einsatz beim Rennen in Spa-Francorchamps steht ein Fragezeichen.

Aktuell Kimi Räikkönen als Punktegarant für Alfa Romeo Fahrer regelt Motoreinstellung und Taktik

Alfa Romeo belegt den siebten Platz in der Team-WM. Der Schweizer Rennstall kann sich bei Kimi Räikkönen bedanken. Der Finne hat acht Mal gepunktet.

Aktuell Alfa-Romeo punktet wieder Strafe für Ricciardo nur gerecht

Alfa Romeo hat zum ersten Mal seit dem GP Spanien wieder gepunktet. Die Erleichterung im Schweizer Lager war spürbar.

Aktuell 300. Grand Prix Kimi macht sich nix aus Jubiläum

Kimi Räikkönen steht in Monaco vor seinem 300. Grand Prix - je nach Rechnung. Egal, es juckt den Finnen sowieso nicht.

Aktuell Schadensbegrenzung bei Alfa Romeo Zwei Strafen, ein WM-Punkt

Baku war für Alfa Romeo das bislang schlechteste Wochenende des Jahres. Trotz Strafenflut gab es im vierten Rennen aber zum vierten Mal Punkte.

Aktuell Räikkönen-Debüt für Alfa-Sauber "Erstes Gefühl ist sehr positiv"

Kimi Räikkönen zieht ein positives erstes Fazit. Der Weltmeister ist nach Platz 5 und 114 Runden im Alfa-Sauber C38 zufrieden.

Aktuell FIA-Preisverleihungsgala in St. Petersburg 2018 WM-Pokale für die siegreichen Fahrer und Teams

Die FIA hat bei ihrer Saisonabschluss-Gala die WM-Pokale an die erfolgreichen Fahrer 2018 vergeben. Lewis Hamilton nahm zum fünften Mal die Trophäe für den Formel 1-Weltmeister entgegen, während Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen bei...

Aktuell F1-Test Abu Dhabi 2018 (Tag 1) Räikkönen fährt wieder Sauber

Die Formel 1-Saison ist vorbei. Trotzdem müssen die Teams noch einmal ran. In Abu Dhabi wird am Dienstag und Mittwoch nach dem Grand Prix getestet. Kimi Räikkönen kletterte aus seinem Ferrari und sprang hinein in den Sauber C37. Wir haben...

Aktuell Vettels hofft auf Top-Speed-Vorteil Ferrari verliert in langsamen Kurven

Ferrari hat nach Reifenproblemen am Freitag wieder mal die Wende geschafft. Für Mercedes reichte es trotzdem nicht. Sebastian Vettel macht sich trotzdem Hoffnungen für das Rennen. Sein Top-Speed ist um 10 km/h besser als der seiner Gegner.

Aktuell Crazy Stats GP USA 2018 Die längste Durststrecke der F1-Geschichte

Die lange Sieglosserie von Kimi Räikkönen ist Geschichte. Beim Grand Prix der USA stand der Finne nach 5 Jahren mal wieder ganz oben auf dem Podium. Für Statistiker war es ein ganz besonderes Ereignis, wie unsere Crazy Stats zeigen.

Aktuell Taktik-Check GP USA 2018 Mercedes-Gier kostet Platz 2

Das hatten wir schon lange nicht mehr. Ferrari hat bei der Strategie alles richtig gemacht, und Mercedes stolperte über ein Puzzle von kleinen Fehlern. Einer davon war der, dass die Taktiker unbedingt das Rennen gewinnen wollten.

Aktuell Rennanalyse GP USA 2018 Mercedes-Poker geht nicht auf

Mercedes versuchte Kimi Räikkönen in Austin mit einer Zweistopp-Strategie zu knacken. Doch der Plan schlug fehl. In der Rennanalyse erklären wir, warum auch noch Max Verstappen an Lewis Hamilton vorbeiziehen konnte.

1 2 3 ... 8 ... 14

Mit neun Jahren stieg Kimi Räikkönen in den Kartsport ein, zwei Jahre später fuhr er bereits internationale Jugend-Meisterschaften. Als 21-Jähriger hatte der Blondschopf aus Espoo schon zwei Formel Renault-Titel in der Tasche, als er beim Sauber-Team die Gelegenheit zum F1-Einstieg ergriff. Da er 2001 als verhältnismäßig unerfahrener Pilot in die Königsklasse kam, erhielt er die Superlizenz zunächst sogar nur auf Bewährung.

Doch bereits bei seinem Debüt in Melbourne punktete der Finne mit Rang sechs. Als er in der Abschluss-Tabelle auf Platz zehn nur knapp hinter seinem deutschen Teamkollegen Nick Heidfeld landete, war ihm der Respekt im F1-Zirkus sicher.

Erste echte Erfolge im Silberpfeil

Bereits 2002 wechselte der Frischling zu McLaren-Mercedes – als Nachfolger von keinem Geringeren als Ex-Weltmeister Mika Häkkinen. Beim Debüt in Melbourne glänzte der Finne sofort mit einem Podiumsplatz. Doch die Erfolgswelle flachte ab. Am Ende fand er sich auf Rang sechs wieder – direkt hinter seinem Teamkollegen David Coulthard. In der zweiten Silberpfeil-Saison gab Räikkönen dann richtig Stoff, sicherte sich mit gerade mal zwei Zählern Rückstand auf Michael Schumacher die Vize-Weltmeisterschaft.

Nach einem enttäuschenden Jahr 2004 buhlte der aufgrund seiner kühlen Art "Iceman" genannte Finne erneut um die WM-Krone. Seinen Teamkollegen Juan Pablo Montoya hatte er locker im Griff, gegen Weltmeister Fernando Alonso (Renault) zog er jedoch den Kürzeren. Die Berg- und Talfahrt hielt an: 2006 reichte es ohne Renn-Sieg nur für den fünften Platz.

Mit Ferrari an die Spitze

Räikkönen kehrte McLaren-Mercedes den Rücken, wechselte zur Saison 2007 als Nachfolger von Michael Schumacher zu Ferrari. Seinem Debüt-Sieg in Australien folgte während der Saison ein harter Dreikampf mit Fernando Alonso und Lewis Hamilton (beide McLaren-Mercedes). Zwei Grands Prix vor Schluss lag Räikkönen mit 17 Zählern hinter Hamilton zurück. Aber der Finne gewann beide Rennen, zog tatsächlich noch vorbei und wurde Weltmeister.

Ernüchterung und vorrübergehendes Aus

Die folgenden Saisons: Enttäuschung pur. Neben Teamkollege Felipe Massa spielte Räikkönen bei der Scuderia die zweite Geige. Spekulationen über einen Rücktritt waren aber spätestens mit der Vertrags-Verlängerung bis 2010 hinfällig. Am Ende stand Rang drei zu Buche – immerhin. 2009 ging’s weiter bergab, Räikkönen kam nicht über den sechsten Platz hinaus. Folglich kündigte Ferrari Räikkönen vorzeitig, verpflichtete stattdessen Alonso. Auf der Suche nach einem neuen Cockpit für die Saison 2010 wurde Räikkönen zwar fündig. Allerdings nicht in der Formel 1, sondern in der Rallye-WM bei Citroën.

Formel-1-Comeback mit Lotus

Nachdem Räikkönen die Rallye-WM sowohl 2010 als auch 2012 – übrigens alles andere als unfallfrei – als Zehnter beendet hatte, kehrte er in die Formel 1 zurück. Er pilotierte fortan einen Boliden des ehemaligen Renault-Werksteams, das mittlerweile Lotus F1 hieß.

Wer nach der Abstinenz des Finnen an dessen Speed zweifelte, den belehrte der Iceman eines Besseren. Starke Leistungen katapultierten ihn siebenmal aufs Treppchen. Einmal stand er dabei sogar ganz oben und am Ende auf Platz drei in der Gesamtwertung. Für das neu formierte Lotus-Team war es der erste Erfolg, für Räikkönens Kritiker indes der Dolchstoß.

Auch die Saison 2013 begann vielversprechend. In Australien überraschte der Routinier mit einem Sieg, es sollte aber sein einziger bleiben. Dennoch fuhr er sechsmal als Zweiter ins Ziel. Saison-Ergebnis: Platz fünf.

Inzwischen hatten neben den guten Leistungen auch Räikkönens Querelen mit seinem Team Schlagzeilen gemacht. Lotus hatte Gehaltszahlungen verzögert, worauf er sich öffentlich beschwerte. In Singapur kam zudem eine alte Rückenverletzung wieder auf. Für die Operation an der Wirbelsäule ließ er die letzten beiden Rennen sausen.

Rückkehr zu Ferrari und Sauber

Zu diesem Zeitpunkt stand sein Wechsel zur Saison 2014 zurück zu Ferrari längst fest. Nur zu gerne hätte Räikkönen seinem alten und neuen Arbeitgeber bewiesen, dass die damalige Kündigung eine Fehlentscheidung gewesen war. Doch gegen Alonso sah der Routinier teamintern kein Land, in der Gesamtwertung gab es nur Rang 14. Da Ferrari aber sowieso keine Titel-Chance hatte, fiel das Formtief nicht ins Gewicht.

Das änderte sich im Laufe der Jahre 2015 bis 2018, als der neue Teamkollege Sebastian Vettel hieß. Mit dem immer stärker werdenden Auto kämpfte der Heppenheimer am Ende regelmäßig um die WM-Krone. Und Räikkönen? Der blieb lange sieglos. Trotzdem verlängerte die Scuderia seinen Vertrag jährlich.

Erst bei seinem viertletzten Rennen im roten Overall platzte 2018 beim US-Grand-Prix in Austin der Knoten, und Räikkönen stand noch einmal ganz oben auf dem Podium. In der Endabrechnung reichte es für Rang drei – die beste Platzierung seit 2012. Dennoch: Für den Finnen war bei Ferrari Schluss.

Back to the roots

Trotz des fortgeschrittenen Alters von 39 Jahren fand Räikkönen in der F1 einen neuen Arbeitgeber. Oder besser gesagt einen alten, denn mit der Rückkehr zum Sauber-Team, das aufgrund eines Sponsorings ab 2019 als Alfa Romeo Racing an den Start geht, schloss sich nach 19 Jahren der Kreis. Nachdem er seinen Zweijahresvertrag erfüllt hatte, dabei jeweils auf Platz zwölf und 16 gelandet war, sicherte Alfa Romeo dem Iceman auch für 2021 ein Stammcockpit zu.