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Räikkönen in Zandvoort positiv auf Corona getestet

Kubica fährt Alfa Romeo in Zandvoort Kimi Räikkönen positiv getestet

Kimi Räikkönen wird nicht in Zandvoort starten. Der Finne wurde positiv auf Corona getestet und muss in Isolation. Für ihn wird Robert Kubica den Alfa Romeo pilotieren. Auch für Monza ist ein Start von Räikkönen unwahrscheinlich.

Erst am Mittwoch hat Kimi Räikkönen seinen Abschied aus der Formel 1 zum Saisonende bekanntgegeben. Drei Tage später produziert der Iceman schon wieder Schlagzeilen – wenn auch unfreiwillig. Wie das Alfa-Romeo-Team zweieinhalb Stunden vor dem dritten Training in Zandvoort bestätigte, kann Räikkönen wegen eines positiven Corona-Tests nicht beim Grand Prix der Niederlande antreten.

Der Fahrer zeige keine Symptome, teilte der Rennstall offiziell mit. Er befinde sich aktuell zur Isolation im Hotel. Alfa Romeo hat bereits eine Untersuchung gestartet, mit welchen Teammitgliedern Räikkönen in den letzten Tagen engen Kontakt hatte. Die Verantwortlichen erwarten aber keine großen Einschränkungen im weiteren Ablauf des Rennwochenendes. Das ganze Team ist vollständig geimpft – auch Räikkönen.

Die einzige Frage lautet, warum sich der Fahrer erst am Freitag testen ließ. Das ist zwar nach den Corona-Regeln der FIA erlaubt, bringt das Alfa-Team aber unnötig in Probleme. Erstens besteht die Gefahr, dass er andere Teammitglieder angesteckt hat. Und zweitens hätte bei einem früheren Testergebns die Möglichkeit bestanden, einen Ersatzmann schon im Freien Training am Freitag üben zu lassen. Die meisten Teams lassen ihre Piloten deshalb schon am Donnerstag zum Corona-Test antanzen.

Kimi Räikkönen - Alfa Romeo - GP Niederlande - Zandvoort - Formel 1 - 3. September 2021
Motorsport Images
Im Traning am Freitag war Kimi Räikkönen noch im Einsatz.

Kubica als Ersatz für Räikkönen

Der Ersatzmann steht schon in den Startlöchern. Testfahrer Robert Kubica wird kurzfristig einspringen und ein unverhofftes Comeback geben. Der 36-jährige Pole, der mit der Startnummer 88 antreten wird, war schon in den Tagen zuvor mit dem Team an der Strecke unterwegs und muss nicht extra anreisen.

Der ungeplante Fahrerwechsel während des Rennwochenendes musste Samstagfrüh vom Team offiziell bei der FIA beantragt werden. Der Weltverband hat seine Zustimmung direkt erteilt. Nach Einsätzen in drei Freien Trainings in dieser Saison kennt Kubica den C41 bereits gut. Jetzt muss er sich in kurzer Zeit mit der anspruchsvollen Strecke in Zandvoort vertraut machen. "Das ist nicht der einfachste Kurs, um im dritten Training reinzukommen. Aber es lässt sich leider nicht ändern", erklärte Teamchef Frederic Vasseur.

Am Sonntag wird Kubica dann sein 98. Formel-1-Rennen starten. Gut möglich, dass eine Woche später in Monza direkt noch ein weiterer Grand Prix dazu kommt. Wenn Räikkönen sein Cockpit zurückhaben will, muss er nach der Isolationsphase zuerst einen negativen Test vorweisen.  Wir hören aus den Team, dass man nicht damit rechnet, dass der Stammpilot so schnell wieder einsatzbereit ist.

Dass die Junioren Theo Pourchaire oder Callum Illot eine Chance bekommen, ist wegen der finanziellen Unterstützung von Kubicas Sponsor Orlen übrigens kein Thema. Für Räikkönen wäre es natürlich schade, wenn er in seiner letzten F1-Saison ausgerechnet den Italien-GP vor seinen vielen Fans aus alten Ferrari-Zeiten auslassen muss.

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