Klage gegen Michelin-Teams endgültig vom Tisch

Die Klage gegen die Michelin-Teams wegen des Skandalrennens von Indianapolis am 19. Juni ist vom Tisch.

Der World Motor Sport Council des Internationalen Automobilverbandes FIA habe entschieden, der Empfehlung des Senats zu folgen und den Schuldspruch gegen die sieben betroffenen Rennställe aufzuheben. Dies teilte die FIA am Freitag (22.7.) in einer Presseerklärung mit.

Zehn Tage nach dem Rennen hatte die oberste Motorsportbehörde die vom Reifenhersteller Michelin ausgerüsteten Teams wegen ihrer Startverweigerung in den USA in zwei von fünften Punkten für schuldig befunden. Betroffen waren McLaren-Mercedes, BAR-Honda, Red-Bull-Racing, Toyota, BMW-Williams, Sauber und Renault. McLaren-Teamchef Ron Dennis und sein Red-Bull-Kollege Christian Horner hatten allerdings neue Beweise vorlegen können.

Die sieben Teams hatten ihre Startverweigerung beim Großen Preis der USA damit begründet, dass ihr französischer Reifenproduzent die Sicherheit für seine Pneus nicht garantieren konnte. Das Unternehmen verbot seinen Partnern die Teilnahme. Daraufhin starteten nur sechs Autos, die mit den Reifen des japanischen Michelin-Konkurrenten Bridgestone fuhren. Weltmeister Michael Schumacher kam im Ferrari zu seinem bisher einzigen Saisonsieg.

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