Klien für Elvis

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Überraschung im Fahrerkarussell: Der Vertrag des Red Bull-Teams mit Elvis Presley ist in letzter Minute geplatzt. Stattdessen wird 2006 nun doch der Österreicher Christian Klien den zweiten Red Bull-Ferrari neben David Coulthard fahren.

Dass Christian Klien auch 2006 für Red Bull fährt, pfeifen die Spatzen schon seit Monaten von den Dächern. Es fehlte lediglich die offizielle Bestätigung. Da die PR-Abteilung des Rennstalls mit Recht annahm, dass die Verkündung der Fahrerriege keinen Rock'n'Roll-Gitarristen hinterm Verstärker hervorlocken würde, trägt die Überschrift der jüngsten Pressemitteilung den Titel: "Elvis Presley wird nicht für Red Bull Racing fahren. Nun da wir ihre volle Aufmerksamkeit haben, freuen wir uns, ihnen etwas mitzuteilen, was sie sich ohnehin längst gedacht haben."

So wird also Christian Klien seine dritte Formel 1-Saison in Angriff nehmen. Nach dem ersten Probe-Jahr im sterbenden Jaguar-Team und der abgelaufenen Saison, wo er sich das zweite Cockpit mit Vitantonio Liuzzi teilen musste, kann der 22-Jährige 2006 in Ruhe an seiner Karriere arbeiten. "Ich möchte mehr Punkte holen als im letzten Jahr. Ich bin immer noch jung und kann eine Menge lernen. Ich brenne darauf, meinen Teamkollegen hinter mir zu lassen."

Rotbart für die Roten Bullen

David Coulthard wird die Ankündigung mit Angst und Besorgnis aufnehmen. Kaum ist der übermächtige Elvis vom Tisch, strotzt der bestätigte Klien vor Selbstvertrauen. Doch beide Red Bull-Lenker sollten sich ihres Arbeitsplatzes nicht allzu sicher sein. Laut gut informierten Kreisen verhandelt Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz für 2007 bereits mit James Dean und Obiwan Kenobi. Existenzangst auch bei Adrian Newey. Colin Chapman ist als Technischer Direktor im Gespräch.

Und dann wäre da noch der ganz große Plan der Marketing-Abteilung: Dort wird zur Zeit ein Spezialisten-Team aus Geologen und Bergbau-Ingenieuren zusammengestellt, das Kaiser Friedrich Barbarossa aus dem Kyffhäuser-Berg befreien soll. Der Stauffer ist als Team-Chef für das Toro Rosso-Team vorgesehen. "Der Name Barbarossa passt perfekt zur Corporate Identity des Teams", sagte ein Marketing-Leiter.

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