Sakon Yamamoto und Christian Klien xpb
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Klien gibt F1-Comeback in Singapur

Yamamoto mit Lebensmittelvergiftung

Der Österreicher Christian Klien wird in Singapur das zweite HRT-Cockpit besetzen. Der Japaner Sakon Yamamoto muss wegen einer Lebensmittelvergiftung passen. Klien fuhr zuletzt 2006 für Red Bull in der Formel 1.

Christian Klien feiert sein Comeback. Der Österreicher wird das gesamte Singapur-Wochenende für das Team Hispania Racing im Einsatz sein und das zweite Cockpit neben Bruno Senna besetzen.

Yamamoto mit Lebensmittelvergiftung

Finanzielle Gründe sorgten ausnahmsweise mal nicht für den kurzfristigen Wechsel. Stammfahrer Sakon Yamamoto hatte sich in Singapur eine Lebensmittelvergiftung eingefangen. Wie eine Teamsprecherin erklärte, begann sich der Japaner bereits am Donnerstagabend unwohl zu fühlen. Am Freitagmorgen musste er dann seinen Einsatz absagen.

Yamamotos Pech ist das Glück für Klien. "Ich freue mich auf den Einsatz und hoffe, dass es Sakon bald wieder besser geht", erklärte der Comebacker kurz vor seiner Singapur-Premiere im Freien Training. Die Freude ist allerdings nur von kurzer Dauer. Im kommenden Rennen soll Yamamoto schon wieder im HRT-Cockpit sitzen.

Klien darf nur in Singapur ran

Wie Teamchef Colin Kolles bestätigte, gilt der Einsatz von Klien nur für das aktuelle Rennen in Singapur. "Christian wird am Freitag und dem Rest des Wochenendes im Auto sitzen. Ich hoffe, dass Sakon sich schnell erholt und bei seinem Heimrennen in Japan wieder einsatzbereit ist."

Für Christian Klien bietet sich somit nur eine Chance, noch einmal auf sich aufmerksam zu machen. Seit Monza 2006 hat der Vorarlberger kein Rennen mehr in der Formel 1 bestritten. In drei Saisons mit Jaguar und Red Bull kam Klien zwischen 2004 und 2006 auf 46 Grand Prix-Einsätze. Dabei sammelte der Österreicher insgesamt 14 WM-Punkte. In den letzten Jahren musste der 27-Jährige jedoch als Testfahrer von Honda und BMW um jeden Kilometer kämpfen. In dieser Saison blieb nur der Job als der Ersatzmann bei Neuling HRT F1.

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