Klien weist Vorwürfe zurück

Foto: Daniel Reinhard

Der Formel-1-Pilot Christian Klien hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Körperverletzung am Montagabend (20.2.) zurückgewiesen. Sowohl vom Vorwurf der Körperverletzung als auch der Zechprellerei will der Red Bull-Fahrer nichts wissen.

"Ich war an keiner Schlägerei beteiligt. Folglich habe ich auch keinen Gast des Lokals verletzt", teilte Klien nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA in einer "schriftlichen Klarstellung" an die Medien mit. Der in Diensten von Red Bull Racing stehende Österreicher soll in der Nacht zum 11. Februar in einer Discothek in Altach einen Gast geschlagen haben.

Die Polizei in Altach (Bezirk Feldkirch) hatte zuvor einen Bericht von ORF Radio Vorarlberg bestätigt, dass der 23 Jahre alte Klien wegen Körperverletzung angezeigt worden war. Die Ermittlungen würden noch laufen, teilte die Polizeiinspektion Altach weiter mit. Derzeit werde noch nach Zeugen gesucht. Eine Anzeige an das Bezirksgericht Feldkirch ergehe nach dem Ende der Ermittlungen. Kliens angebliches Opfer war nach dem vermeintlichen Angriff ins Krankenhaus gebracht worden. Dieses hatte er am nächsten Tag wieder verlassen können.

Klien dementiert Hausverbot

Nach einem Bericht der "Vorarlberger Nachrichten" soll Klien das Lokal gemeinsam mit einer etwa zehnköpfigen Gruppe besucht haben. "Zwei Mädels aus seiner Begleitmannschaft haben eine Schlägerei angezettelt und einen Mann verhauen", wurde der Tanzlokal-Inhaber in der Zeitung zitiert. Eine unbezahlte Rechnung in Höhe von 150 Euro sei mittlerweile beglichen worden.

Klien soll dem Bericht zufolge auf Grund von Tumulten, die es bei seinen Besuchen öfters gegeben habe, Hausverbot erteilt worden sein. Auch das dementierte Klien. Der Betreiber des Tanzlokals habe ihm gegenüber in einer E-Mail erklärt, dass kein Hausverbot gegen ihn bestehe, teilte Klien mit. Zuvor hatte bereits Vater Johannes Klien die Vorwürfe gegen seinen Sohn in den "Vorarlberger Nachrichten" vehement zurückgewiesen.

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