Kovalainen nicht zu BMW

Foto: GIW

Laut Manager Flavio Briatore darf Nachwuchs-Hoffnung Heikki Kovalainen nicht zum BMW-Sauber-Team gehen. Er soll stattdessen 2006 seine Brötchen als Testfahrer bei Renault verdienen.

Nicht, dass Flavio Briatore seinen Schützling um jeden Preis vom BMW-Sauber-Team fernhalten wollte, doch die Gagenforderungen des Italieners waren deftiger als man sich in München leisten wollte - vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache, dass man Jacques Villeneuve mit mehreren Millionen Dollar abfinden müsste. Der Kanadier ist zwar nicht gewollt, hat aber einen kugelsicheren Vertrag.

Stattdessen soll der Vize-Meister der GP2-Serie ein Jahr als Testfahrer im Renault-Team absolvieren. "Es ist nicht wahr, dass er dass er für BMW fahren wird", sagte Briatore gegenüber der italienischen "Autosprint". "Kovalainen wird unser Testfahrer und durchläuft dasselbe Ausbildungsprogramm wie Fernando Alonso."

Briatore: "Keine Fehler gemacht"

Teamchef Briatore hält seinen finnischen Schützling für die große Zukunftshoffnung bei Renault. Dass Kovalainen im letzten Rennen den GP2-Titel an Nico Rosberg verlor, weckt in seinem Manager keine Zweifel: "Er hat keine Fehler gemacht, aber das Team hat nachgelassen", sagt Briatore.

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