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Krisensitzung bei Renault

Foto: Wolfgang Wilhelm 62 Bilder

In dieser Woche treffen sich Fahrer und Ingenieure in der Renault-Rennfabrik im englischen Enstone, um den technischen Mängeln des R27 zu Leibe zu rücken. Der Erfolg bleibt ungewiss.

18.04.2007

Flavio Briatore klopft gern Sprüche, aber ein Schönfärber ist der Renault-Teamchef ganz sicher nicht. "Den Titel können wir vergessen", sagte der Italiener in Bahrain und bestellte in der laufenden Woche alle Teammitglieder zu einer Krisensitzung in Enstone ein.

Die Ingenieure haben eine Flut von Daten gesammelt, mit denen man der Wurzel des Übels auf die Spur kommen will. Nach drei Rennen liegt Renault in den Rundenzeiten etwa 1,5 Sekunden hinter der Spitze. Allein eine halbe Sekunde dürfte laut Chefingenieur Pat Symonds aufs Konto der Fahrer gehen, ohne dass dies als Vorwurf gemeint ist.

Heikki Kovalainen: Auch Alonso wäre hilflos

Das launische Fahrverhalten des Autos raubt Giancarlo Fisichella und Heikki Kovalainen besonders in schnellen Passagen das Vertrauen. "Nicht einmal Alonso könnte dieses Manko wettmachen", sagt der Kovalainen.

Immer noch werden die Bridgestone-Reifen als Hauptgrund für die Kalamitäten gesehen. Im Vergleich zu McLaren begann Renault wegen des spannenden WM-Kampfes gegen Michael Schumacher notgedrungen erst drei Monate später als die Silbernen mit der Anpassung der neuen Konstruktion auf den neuen Reifenpartner.

Flavio Briatore: Konzentrieren auf BMW und McLaren

Neben den Gummis stehen viele Komponenten unter Verdacht, dazu zählendie Vorderachse, der Radstand, die aerodynamische Stabilität und die Gewichtsverteilung. Ob sich in Enstone eine Lösung des Problems finden lässt, erfährt das Team frühestens bei den Tests am Monatsende. Erst dann können vor dem Rennen in Barcelona neue Teile erprobt werden."Wir werden uns bis dahin auf unsere Simulationen verlassen müssen."

Flavio Briatore sieht die WM gegen Ferrari so oder so verloren und meint: "Wir müssen uns auf BMW und McLaren konzentrieren - und das wird schwer genug."

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