Formel 1: Tom Kristensen als Steward-Berater

Fachkundige Hilfe für die Rennleitung

Tom Kristensen Foto: xpb 40 Bilder

Die FIA hat für 2010 bei allen F1-Rennen den Stewards einen Berater mit fahrerischer Kompetenz zur Seite gestellt, der die Schiedsrichter sachkundig unterstützen sollen. In Australien übt diesen Job der achtfache Le Mans-Sieger Tom Kristensen aus.

Der Däne soll die FIA-Funktionäre bei der Begutachtung und Bewertung kritischer Fahrmanöver unterstützen und aus Fahrersicht beurteilen, ob Fahrmanöver dem Driver-Kodex entsprechen. Außerdem unterstützt Tom Kristensen die Arbeit der FIA Race Stewards sowie des FIA-Delegierten Charlie Whiting in allen Sicherheitsfragen.

Audi erteilt Freigabe für Kristensen

Der 42-jährige Däne erfuhr von seinem Einsatz in Australien erst in aller letzter Sekunde: "FIA-Präsident Jean Todt hat mich am letzten Sonntag angerufen, und gefragt, ob ich als Fachberater in Australien tätig sein könnte. Ich war gerade in Sebring, Florida, wo Audi den neuen Sportprototypen R15 TDI Plus einem Test unterzog. Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich hat mir sofort die Erlaubnis gegeben, nach Melbourne zu fliegen."
 
Kristensen begrüßt die Einführung eines Fachberaters durch die FIA. "Es gibt durchaus FIA Stewards, die auch selber Rennen gefahren sind und sich daher sehr gut in die Lage der Piloten hereinversetzen können. Aber es ist auch so, dass erfahrene Profirennfahrer, die selber Motorsport auf höchstem Niveau bestreiten oder bestritten haben, bei strittigen Situationen den Stewards ein besseres Gefühl dafür vermitteln können, was in einem Cockpit aus Fahrersicht wirklich vor sich geht. Ich habe den Eindruck, dass nahezu alle im Formel 1-Fahrerlager diese Unterstützung der FIA-Stewards durch einen erfahrenen Rennfahrer begrüßen."

Berater in Diensten der Sicherheit

Kristensen, der immer noch an einer Achillessehnenverletzung laboriert, die er sich beim Badminton-Spielen mit seinem Sohn im Januar zugezogen hat, soll die FIA-Stewards vor allem bei der Beurteilung kritischer Fahrmanöver auf der Rennstrecken unterstützen. Allerdings bringt sich Kristensen auch bei allgemeinen Sicherheitsthemen ein.
 
So haben die Stewards am Freitag auf Vorschlag von Charlie Whiting entschieden, das Speedlimit in der Boxengasse für das Zeittraining und das Rennen von 100 auf 60 Stundenkilometer zu reduzieren. Kristensen deutet an, dass diese Entscheidung vernünftig sei, weil die Boxengasse in Melbourne nur eine Fahrspur aufweise. Auf permanenten Rennstrecken sind meist zwei Fahrspuren - inklusive einer sogenannten Fast Lane - Standard.
 
Weil die nicht-permanenten Straßenkurse wie Melbourne auf Grund der beengten Platzverhältnisse jedoch meist nur eine Spur aufweisen, muss man davon ausgehen, dass ähnliche Temporeduzierungen für die Boxengasse auch bei anderen Stadt-GP wie in Monaco folgen werden.

Die neue Ausgabe als PDF
SUV 01/2019, Shibata R31 Roadhouse Suzuki Jimny Suzuki Jimny Tuning Monster Truck, G-Klasse-Kopie oder Land-Rover-Klon Kia Telluride Detroit Motor Show 2019 Kia Telluride SUV (2019) Neuer großer Korea-SUV mit acht Sitzen
Promobil
Truma adv. Gasregler/-filter Truma Neuheiten Neue Gasregler und Gasfilter Luxemburg Wohnmobil-Tour Luxemburg Durch die Ardennen-Region Éislek
CARAVANING
Hero Camper Ranger Seite Hero-Camper von Kronings Zwei neue Modelle aus Dänemark Camping Tiroler Zugspitze Campingplatz-Tipp Zugspitze Camping an der Zugspitze
Anzeige
Gebrauchtwagen Angebote