Kritik an neuer Safety-Car-Regel

Details noch nicht richtig durchdacht

Safety-Car - GP USA 2013 Foto: xpb 19 Bilder

Die neue Safety-Car-Regel ist schlecht durchdacht. Drei Tage nachdem die Teams darüber abgestimmt haben, kommen Zweifel auf, ob das eine gute Idee war. Vor allem über den Ablauf gibt es viele offene Fragen. In Sonderfällen muss der Re-Start weiterhin fliegend stattfinden.

Es ist wieder einer der vielen Schnellschüsse, die nicht gut durchdacht sind. Obwohl die Formel 1-Kommission in Mehrheit für einen stehenden Re-Start nach einer Safety-Car-Phase abgestimmt hat, sind die Einzelheiten noch nicht klar.

Was passiert, wenn es gleich nach einer Startkollision eine Neutralisation gibt? Dann wird nicht mehr stehend, sondern fliegend gestartet. Das gleiche gilt, wenn einem Re-Start innerhalb von zwei Runden eine weitere Safety-Car-Phase folgt. Also wieder fliegender Start. So wird es auch in den letzten fünf Runden gehandhabt. Sie merken: Viel zu kompliziert, weil man zu viel erklären muss.

Fahrer finden den Startplatz nicht

Niki Lauda kann nicht verstehen, dass die Formel 1-Kommission den Vorschlag abgenickt hat. "Da haben sich einige Herren keine Fragen gestellt? Was passiert, wenn einer beim stehenden Re-Start die Hand hebt, weil ihm der Motor abgestorben ist?" Sauber-Teammanager Beat Zehnder hat die Antwort: "Dann fährt das Safety-Car auf die Strecke, zieht das Feld eine Runde hinter sich her und es gibt eine neue Startaufstellung." Darauf Lauda: "Dann dauert ein Rennen ja ewig."

Auch Martin Brundle bringt einen guten Punkt ins Spiel. "Es wird für die Fahrer unheimlich schwierig sein, ihren Startplatz zu finden. Du stehst ja wahrscheinlich an einer ganz anderen Stelle als am Start. Und es gibt keine Referenzpunkte wie die Grid-Girls mit deinem Namen. Wenn da nur einer im Feld zu weit, zu wenig weit oder auf die falsche Seite fährt, ist das Chaos komplett."

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