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GP Monaco 2010
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Formel 1: Kubica als Siegkandidat?

Monaco-Geheimtipp Kubica

Robert Kubica ist der Geheimtipp auf den Sieg beim GP Monaco. Der Pole erfüllte die Erwartungen im Donnerstagstraining. Auf den harten Reifen war der Renault-Pilot der Schnellste, auf den weichen kamen ihm Verkehr und Nieselregen dazwischen.

Robert Kubica hält weiter den Ball flach. Der Zweite des GP Monaco von 2008 will sich nicht zum Favoriten stempeln lassen. Nicht mal als Geheimfavorit. "In Monte Carlo können sich die Dinge über Nacht ändern. Wichtig ist, dass du das Auto zum richtigen Zeitpunkt in das Fenster bekommst, in dem es optimal funktioniert. Und das ist am Samstagnachmittag."

Der Donnerstag ließ sich bereits gut an für die Nummer eins von Renault. Mit 1.15,589 Min. fuhr Kubica die schnellste Zeit auf dem harten Reifen. "Den ersten Versuch mit den weichen musste ich abbrechen. Beim zweiten habe ich ein paar Runden Anlauf genommen, doch im letzten Streckensektor begann es bereits zu nieseln." Trotzdem fehlten ihm am Ende nur 0,288 Sekunden auf Fernando Alonsos Bestzeit.

Kubica mit Potenzial zur Bestzeit

Renault-Teamchef Eric Boullier kommentierte die Leistung seines Schützlings so: "Robert hätte im Training eigentlich auf Platz eins stehen müssen. Wir hoffen auf eine Platzierung in den Top 3." Kubica lobte sein Auto, das ihm von der ersten Runde an Vertrauen gab: "Es fühlte sich gut an. Ein paar Verbesserungen sind noch notwendig, aber wir haben ja den ganzen Freitag, um darüber nachzudenken."

Der Monaco-Spezialist war am Ende gar nicht auf die Bestzeit aus. "Wir haben hauptsächlich daran gearbeitet, die Unterschiede in der Fahrzeugbalance mit den weichen und den harten Reifen herauszuarbeiten."

Supersofter Reifen hält länger

Der Reifen, Marke supersoft, hat seinen Schrecken verloren. Im letzten Jahr begann er im Rennen schon nach wenigen Runden zu körnen. Das tritt jetzt laut Bridgestone-Reifenchef Hirohide Hamashima später ein und nicht mehr so heftig wie im letzten Jahr. Kubica bestätigt: "Der Reifen baut viel weniger stark ab als im Vorjahr. Er sollte uns kein allzu großes Kopfzerbrechen bereiten."

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