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Lotus Renault R31
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Kubica-Comeback auf 2013 verschoben

"Ich bin noch nicht bereit"

Der bei einem Rallyeunfall im Februar dieses Jahres schwer verunglückte Pole muss trotz guter gesundheitlicher Fortschritte sein Comeback um ein Jahr auf 2013 verschieben.

Wochen lang war es still um Robert Kubica. Man hörte nur Gerüchte über den polnischen Formel 1-Star, der im Februar bei einer Provinzrallye in Italien verunglückte und sich schwere Verletzungen am rechten Arm und am rechten Bein zugezogen hatte. Da war die Rede davon, dass er bereits wieder Auto fährt, aber auch, dass er noch einmal am Hansdgelenk operiert werden musste.

Gestern hat sich der 26-Jährige aus Krakau bei seinem alten Team Renault zurückgemeldet. Trotz guter gesundheitlicher Fortschritte sei es zu früh für ihn, bereits im kommenden Jahr ein Comeback in einem Formel 1-Auto in Angriff zu nehmen. Er brauche mehr Zeit, um wieder die nötige körperliche Fitness zu erlangen.

Renault verlängert Vertrag für Kubica trotzdem

Renault versicherte dem Montreal-Sieger von 2008, dass er ein Mitglied der Familie bleibe und dass für ihn immer ein Testauto bereitstünde. Außerdem sei man mit Kubicas Manager Daniele Morelli in Kontakt, um den in diesem Jahr auslaufenden Vertrag zu verlängern. Damit ist die Fahrerpaarung des Teams aus Enstone praktisch in Stein gemeißelt. 2012 sollen Vitaly Petrov und Romain Grosjean in den schwarzen Autos sitzen.

Robert Kubica meldete sich bei seinen Fans und bei Renault mit folgenden Worten zurück: "Obwohl ich in den letzten Wochen intensiv an meiner Fitness gearbeitet habe, musste ich zu dem Schluss kommen, dass ich für die Saison 2012 einfach noch nicht bereit bin. Es war eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine vernünftige. Mir ist bewusst, dass sich das Lotus-Renault Team für die nächste Saison vorbereiten muss und meine Frist nicht unendlich aufschieben kann. Ich brauche einfach mehr Zeit um hundertprozentig fit zu werden. Es tut mir leid, dass ihr in letzter Zeit wenig von mir gehört habt, aber die Abgeschiedenheit war für mich der beste Weg, mit der schwierigsten Zeit in meinem Leben fertig zu werden."

Renault-Teamchef Eric Boullier versprach dem Rekonvaleszenten jede erdenkliche Hilfe für ein Comeback 2013: "Auf Robert wartet ein Programm, bestehend aus Simulator, Testfahrten in einem Monoposto und schließlich in einem Formel 1-Auto. Er will sich Schritt für Schritt vorbereiten und erst dann in ein Rennauto zurückkehren, wenn er sich bereit dazu fühlt."

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