Kubica mit leisen Tönen

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WM-Spitzenreiter Robert Kubica hat vor dem Großen Preis von Frankreich am Sonntag die Hoffnungen auf ein erneutes Husarenstück gedämpft.

"Wir müssen unsere Füße auf dem Boden behalten. Wir müssen noch einen großen Schritt machen, um die Lücke zu Ferrari und McLaren zu schließen", sagte der polnische Formel-1-Pilot am Donnerstag (19.6.) in Magny Cours. Der BMW-Sauber-Mann hatte vor anderthalb Wochen mit seinem Premieren-Sieg in Kanada die Führung der Fahrer-Weltmeisterschaft übernommen.

Trotz seiner Spitzenposition sieht sich der 23-Jährige derzeit nicht als WM-Favorit, rechnet sich aber durchaus Chancen auf den Gesamtsieg aus. "Normalerweise bin ich kein Titelanwärter. Aber manchmal gewinnt nicht der schnellste Fahrer mit dem schnellsten Auto die WM, sondern der konstanteste Fahrer - und in dieser Position sind wir im Moment", erklärte Kubica. Bei seinem Erfolg in Montreal hatte er zum wiederholten Mal von einem Patzer der Konkurrenz profitiert, als Silberpfeil-Pilot Lewis Hamilton in der Boxengasse auf den Ferrari von Weltmeister Kimi Räikkönen auffuhr.

Leise Töne von Kubica

Hamilton wurde für den Unfall bestraft und muss in Magny Cours zehn Plätze weiter hinten starten. Dennoch will der Brite, der mit 38 Zählern vier Punkte hinter Kubica WM-Zweiter ist, den Erfolg in Frankreich noch nicht ganz abschreiben. "Ich bin hier, um zu gewinnen", sagte der 23-Jährige. Realistisch sei jedoch eher ein Platz unter den ersten Fünf, da das Überholen auf der Strecke nur schwer möglich ist.

Unbedingt ein gutes Ergebnis will auch Vorjahressieger Räikkönen einfahren. Zuletzt war der Finne zweimal ohne Punkte geblieben und hinter seinen Teamgefährten Felipe Massa (38 Punkte) mit 35 Zählern auf Rang vier abgerutscht. "Wir können es uns nicht leisten, noch weiter zurückzufallen", sagte Räikkönen. Auch in der Teamwertung liegt die Scuderia mit 73 Punkten nur noch knapp vor BMW-Sauber (70) in Front.

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