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Kompromiss für Kupplung bei Sprint-Qualifying

Kompromiss im Kupplungsstreit Kupplung darf getauscht werden

GP Großbritannien

Beim britischen Grand Prix in Silverstone debütiert die Sprint-Qualifikation. Heute wurden die letzten Streitthemen ausdiskutiert. Aston Martin, Alpine und McLaren können aufatmen. Die Kupplungen dürfen am Freitagabend getauscht werden.

Beim GP England feiert die Formel 1 eine Premiere. Eigentlich klingt es ganz einfach. Eine der drei freien Trainingssitzungen wird durch einen Mini-Grand Prix über 100 Kilometer ersetzt. In Summe ergeben sich keine längeren Laufzeiten. Im Gegenteil. In einem durchschnittlichen freien Training am Freitag legen Fahrer zwischen 120 und 170 Kilometer zurück.

Und trotzdem ändert sich aus Sicht der Teams etwas. Der Parc fermé wird um einen Tag nach vorne geschoben. Mit der Qualifikation am Freitag dürfen die Autos nicht mehr angefasst werden. Ausnahme sind die Bremsen, Zündkerzen, Filter und beschädigte Teile.

Doch die Kupplung zählt zunächst nicht dazu. Und das bereitete drei Teams große Sorgen. Aston Martin, Alpine und McLaren wechseln oder warten ihre Kupplungen normalerweise nach den beiden Freitagstrainings. Das wäre bei dem Ablauf der Sprintrennen nicht mehr möglich gewesen.

Aston Martin-Teammanager Andy Stevenson hatte schon früh gewarnt: "Diese Kupplungen wurden für einen anderen Zweck gebaut. Sie brauchen nach 300 Kilometern neue Beilagscheiben und eine Wartung. Hätten wir vor der Saison gewusst, was uns erwartet, hätten wir andere Kupplungen gebaut. Wenn wir das ganze Wochenende ohne Auffrischen mit einer Kupplung fahren müssen, können wir nicht garantieren, ob sie hält."

Fernando Alonso - Alpine - GP Steiermark 2021 - Spielberg
Jerry André
Neben Aston Martin haben auch Alpine und McLaren das Problem mit der Kupplung.

FIA akzeptiert einen Kompromiss

Die FIA hatte den Teams stattdessen geraten: "Dann macht einfach weniger Startübungen." Alpine-Einsatzleiter Alan Permane belehrte sie: "Das hat nichts mit der Anzahl der Starts zu tun. Das ist einfach Verschleiß. Die Kupplung ist ja dauernd im Einsatz. Die Gangwechsel sind das Problem, nicht die Starts."

McLaren hatte in der Zwischenzeit eine Lösung gefunden, wie man auch ohne Kupplungstausch durch das Wochenende kommt. Doch für Aston Martin und Alpine wäre es eng geworden. Deshalb kam das Thema bei der abschließenden Besprechung der Teammanager mit den FIA-Delegierten zum Thema Sprintrennen noch einmal auf den Tisch.

Und alle Parteien haben einen Kompromiss gefunden. Aston Martin-Teamchef Otmar Szafnauer erklärt: "Wir müssen die Austausch-Kupplung mit den bearbeiteten Karbonscheiben vor dem Wochenende der FIA präsentieren. Wenn wir die erste Kupplung aus dem Auto holen, wird geprüft, ob sie vom Aufbau her identisch ist mit dem vorbereiteten Ersatzteil. Es wird quasi gehandhabt wie ein Unfallschaden am Auto. Die Kupplung wird nach Begutachtung der Verschleißteile gegen eine des gleichen Typs getauscht." Der Kompromiss gilt nur für dieses Jahr. Sollte es auch 2022 Sprintrennen geben, muss die Kupplung das ganze Wochenende überstehen.

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