Lance Stroll - Williams - Formel 1 - Test - Barcelona - 1. März 2017 xpb
Jolyon Palmer - Renault  - Formel 1 - Test - Barcelona - 1. März 2017
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Lance Stroll crasht erneut im Williams

Drei Dreher an zwei Testtagen

Lance Stroll lässt die Williams-Mechaniker schwitzen. Nachdem er schon an seinem ersten Testtag von der Strecke flog, crashte der 18-Jährige auch am Mittwoch (1.3.2017). Einsatzleiter Rob Smedley sucht die Unfallgründe bei Pirelli.

Das nennt man wohl einen Fehlstart. Lance Stroll saß bislang zweimal im neuen Williams FW40 bei den Wintertestfahrten in Barcelona. Zweimal beendete ein Unfall seine Probefahrten vorzeitig, weil der Rookie zweimal seinen Rennwagen wegschmiss. Dazu legte er eine weitere unfreiwillige Pirouette. Insgesamt löste der 18-Jährige 3 Rot-Phasen aus. In gerade einmal 110 Runden.

Williams sucht Schuld bei den Reifen

Das zweite Missgeschick am Mittwoch ereignete sich um 16:15 Uhr. Stroll bewegte seinen Renner in der 99. Runde des Tages, als er in der fünften Kurve die Kontrolle verlor und innen in der Mauer einschlug. Mit der linken Fahrzeugseite voran. Williams-Einsatzleiter Rob Smedley nahm seinen Unfallpiloten in Schutz: „Er war auf seiner Einführungsrunde mit kalten Medium-Reifen und viel Sprit an Bord. Er hat gerade hochgeschaltet, als der Reifen plötzlich die Haftung verloren hat.“

Von anderen Piloten gab es Verständnis für den Williams-Kollegen: "Für Rookies ist es deutlich schwieriger, jetzt in die Formel 1 zu kommen mit den neuen Autos", äußerte sich Nico Hülkenberg. Ähnlich drückte sich auch Lewis Hamilton aus. Und der Weltmeister von 1996, Damon Hill, forderte auf Twitter, Stroll Zeit zu geben.

Lance Stroll - Williams - Formel 1 - Test - Barcelona - 1. März 2017
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Smedley ging soweit, seinen Youngster von jeglicher Schuld freizusprechen. „Ich würde sagen, er war ein unschuldiges Opfer.“ Stattdessen stürzte sich der Engländer auf die neuen, breiteren Pirelli-Reifen. „Es gibt einen bestimmten Punkt, an dem sie schwierig zu fahren werden. Du kannst dich bis zu einem gewissen Grad in die Kurven legen. Dann reist die Haftung uprupt ab. Felipe hatte sich deshalb auch einmal gedreht. Einige andere Teams haben ähnliche Probleme berichtet. Wir müssen darüber sprechen, woran das liegen könnte. Ob es mit den Reifendrücken zu tun hat, mit den Sturzwerten, einer bestimmten Temperatur oder irgendetwas anderem.“ Trotz der Unfälle lobte Smedley seinen Fahrer. „Sein Feedback ist gut. Seine Pace im Vergleich zu Felipe auch. Sein Reifenmanagement auf Longruns war exzellent.“

Fragezeichen hinter Einsatz am letzten Testtag

Der kaputte Williams kam auf einem Abschleppwagen zurück an die Box. Ob der englische Traditionsrennstall überhaupt am letzten Tag der ersten Testwoche teilnehmen kann, ist nicht gesichert. „Wir müssen den ganzen Schaden noch eruieren.“ Es wird davon abhängen, ob Williams genügend Ersatzteile vorrätig hat. Zu diesem Zeitpunkt des Jahres sind die Teams noch sehr knapp bestückt. Weil ihre Autos ohnehin erst auf den letzten Drück fertiggestellt wurden.

Schon am Dienstag musste Williams den Testtag vorzeitig beenden, weil kein zweiter Frontflügel vorhanden war, nachdem Stroll den FW40 in der schnellen Kurve 9 ins Kiesbett ablegte. „Wir haben den Frontflügel gestern in die Fabrik zurückgeflogen. Die Jungs haben klasse Arbeit geleistet und haben einen zweiten Frontflügel aufgebaut. Wir haben ihn in einem Privatjet einfliegen lassen. Um 9 Uhr war das Teil heute früh da.“

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