Lauda völlig überrascht

Wer fährt den zweiten Mercedes?

Nico Rosberg & Niki Lauda - F1 2016 Foto: Wilhelm 110 Bilder

Niki Lauda hat von Nico Rosbergs Rücktritt 2 Tage vor der Bekanntgabe erfahren. Er selbst hat Erfahrung mit überraschenden Rücktritten. Lauda denkt schon an 2017 und fürchtet, dass die Fahrerwahl beschränkt ist.

Die Situation ist so grotesk, dass man sie gar nicht glauben will. Das beste Team der Formel 1 hat ein freies Cockpit. Doch alle Fahrer, die dafür in Frage kommen, haben einen Vertrag. Oder etwa doch nicht?

„Ich würde Alonso oder Vettel anrufen“, assistiert Gerhard Berger. Niki Lauda kann darüber im Moment nicht lachen. „Es ist der 2.Dezember, und wir haben keinen Fahrer. Ich fürchte, alle Verträge der Top-Fahrer sind wasserdicht.“

Wer wird Nachfolger von Nico Rosberg?

Der Mercedes-Außenminister wurde von Rosbergs Rücktritt völlig überrascht. Der Weltmeister setzte ihn am Mittwoch, 2 Tage vor der Bekanntgabe in Kenntnis. Teamchef Toto Wolff wusste nach Rosbergs Aussage bereits am Montagabend vom Rücktritt Bescheid. Doch für Wolff stellt sich jetzt die gleiche Frage wie für Lauda. Wer fährt 2017 den zweiten Mercedes?

„Rennfahrer hören auf, wann sie wollen“

Alle in Frage kommenden Weltmeister und GP-Sieger sind unter Vertrag. Die Beförderung von Pascal Wehrlein liegt zwar auf der Hand, doch kann der DTM-Champion von 2015 nach einer Saison bei Manor schon mit den ganz Großen auf Augenhöhe fahren?

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Regeln im kommenden Jahr komplett ändern werden. Man muss also davon ausgehen, dass Red Bull, Ferrari und McLaren-Honda auf den Klassenprimus aufholen. Am Ende kommt es vielleicht auf die Männer im Cockpit an.

Rosberg-Ersatz wird ein Problem

Lauda gibt zu: „Einen Ersatz für Rosberg zu finden, wird ein echtes Problem. Unsere Fahrerpaarung war die beste, die man haben kann. Wir wussten, was wir an Lewis und Nico hatten.“ Deshalb hat Mercedes im Juni auch den Vertrag mit Rosberg um 2 Jahre bis Ende 2018 verlängert.

Jetzt werden natürlich viele Namen gehandelt. Darunter auch Sebastian Vettel und Fernando Alonso. Doch die beiden haben sich exakt vor 3 Jahren jeweils 3 Jahre für ihre Teams verpflichtet. Vettel auf Ferrari, Alonso auf McLaren-Honda.

Lauda gibt zu, von Rosbergs Entscheidung völlig überrascht worden zu sein. „Er hat uns am falschen Fuß erwischt.“ Trotzdem zeigt der dreifache Weltmeister Verständnis für die Entscheidung. Lauda selbst ist ja ein Experte für überraschende Rücktritte. „Rennfahrer hören auf, wann sie aufhören wollen. Du kannst sie dabei nicht von außen beeinflussen.“

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