Leck im Bremssystem

Mercedes bricht zweiten Testtag ab

Lewis Hamilton, Mercedes GP, Formel 1-Test, Jerez, 6.2.2013 Foto: SB-Medien 168 Bilder

Mercedes bricht auch den zweiten Testtag vorzeitig ab. Nicht die Unfallschäden sind das Problem, sondern die Unfallursache. Die Mercedes-Ingenieure müssen hinten die Bremsleitung neu verlegen.

Eineinhalb Stunden nach dem Unfall von Lewis Hamilton stand die Entscheidung fest. Der neue Silberpfeil bleibt für den Rest des Tages in der Garage. Die Unfallursache ist geklärt. Rechts hinten scheuerte sich eine Bremsleitung am Übergang vom Querlenker zum Sattel durch. Das ist für Mercedes Neuland. Im Vergleich zum Vorjahresauto wurden die hinteren Querlenker deutlich angehoben, um die Strömung zum Diffusor zu verbessern. Damit änderte sich auch die Installation der Bremsleitungen und der Übergang von den Querlenkern in die Bremssättel.

Nur 60 bis 70% Bremswirkung

Das Leck trat rechts hinten auf. Als Hamilton bei 280 km/h auf die Bremse trat, spürte er nur vorne eine Verzögerung. Hinten war die Bremswirkung durch den Druckverlust auf 60 bis 70 Prozent reduziert. Dadurch konnte Hamilton das Auto immerhin noch genügend abbremsen, dass sich die Schäden durch den Aufprall in Grenzen halten. Nase, Frontflügel, die Vorderachse links vorne und die Kufe des Unterbodens wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Die Reparatur der Teile ist kein Problem. Das wäre in drei Stunden machbar. Problem ist die Bremsleitung. Die Ingenieure müssen sich eine neue Lösung einfallen lassen. Obwohl auch der zweite Testtag nach kurzer Zeit beendet war, tröstet sich Mitbesitzer Toto Wolff. "Lewis ist in seiner ersten Runde mit neuen Medium-Reifen aus dem Stand eine Zeit von 1.19,5 Minuten gefahren. Wir wissen jetzt wenigstens, dass unser Auto konkurrenzfähig ist."

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