Letzter F1-Test vom 8. bis 12. März

Barcelona Generalprobe für Pirelli

Pirelli F1-Reifen Foto: Pirelli 21 Bilder

Für Pirelli ist der abschließende Test in Barcelona vom 8. bis 12. März eine Generalprobe für den Saisonauftakt in Australien am 27. März. Die Teams werden ausschließlich mit den beiden Reifenmischungen testen, die auch in Melbourne zum Einsatz kommen.

Pirelli bringt 1.680 Trockenreifen nach Barcelona. Jedes Team erhält 35 Satz, verteilt auf die Mischungen hart und soft. Dazu gibt es je fünf Satz Intermediates und drei Satz Regenreifen pro Team. Die Reifentypen soft und hart werden auch bei den ersten drei Rennen in Australien, Malaysia und China zum Einsatz kommen.

Pirelli hofft auf warmes Wetter

Pirelli will, dass sich die Teams bei den Testfahrten vom 8. bis zum 12. März auf die Reifen konzentrieren, die bei der Saisonpremiere gefahren werden. Nach dem Ausfall der Testfahrten in Bahrain hofft die italienische Reifenmarke, dass es in der zweiten Märzwoche in Barcelona wärmer wird als bei den Testfahrten Mitte Februar.

Da herrschten am Morgen Temperaturen von fünf Grad. Am Nachmittag kletterte das Thermometer kaum über die 15-Grad-Grenze. Somit fehlen Pirelli Daten, wie sich die aktuellen Reifenentwicklungen bei hohen Temperaturen verhalten. Man hoffte, diese Erfahrungen in Bahrain zu machen, was nach der Absage des Rennens nun flach fällt.

Hoher Verschleiß geht bei höheren Temperaturen zurück

Pirelli glaubt, dass mit höheren Temperaturen auch der viel kritisierte hohe Verschleiß zurückgeht. Und, dass es dann zu dem Gummiabrieb auf der Ideallinie kommt, den man bei Pirellis Vorgängern beobachten konnte. Offenbar liegt es an den bislang zumeist niedrigen Temperaturen, dass der Abrieb nicht auf der Ideallinie kleben bleibt und stattdessen in Klumpenform rechts und links der Fahrrinne abgelagert wird. Pirelli-Motorsportdirektor Paul Hembery bestätigt: "Unser letzter Test in Barcelona wurde bei Temperaturen angehalten, die nicht dazu beigetragen haben, dass sich der Gummi auf der Strecke festgesetzt hat. Wir konnten deshalb auch kaum Daten sammeln, die für die Saison relevant gewesen wären."

Der 44-jährige Engländer erwartet, dass sich die Teams auf Rennsimulationen konzentrieren, um zusätzliche Daten für ihre Rennstrategien zu sammeln. "Wir rechnen mit zwei bis drei Boxenstopps pro Rennen."

Gefragt ist die beste Kompromiss-Abstimmung

Neben Rennsimulationen werden sich die Teams nach Meinung von Hembery verstärkt damit beschäftigen, die Fahrzeug-Abstimmung so zu optimieren, dass die Autos gut ausbalanciert sind. Da der Hinterreifen naturgemäß schneller abbaut, als die vorderen Walzen, kommt es nach einigen Runden zu einem massiven Ungleichgewicht. Das Verbot des verstellbaren Frontflügels verschärft das Problem, weil dem Fahrer ein Hilfsmittel fehlt, sein Auto über die aerodynamische Balance nachzutrimmen. Gefragt ist deshalb die beste Kompromiss-Abstimmung.

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