Lewis Hamilton frustriert

Kampf mit den Mercedes-Bremsen

Lewis Hamilton Mercedes GP Australien 2013 Foto: xpb 80 Bilder

Lewis Hamilton hat zuletzt drei Mal in Folge gegen Nico Rosberg verloren. Der Engländer schiebt es auf Probleme mit den Bremsen. Sie geben ihm nicht das Gefühl, das er bei McLaren hatte. Zusammen mit den Ingenieuren will er das Problem lösen, das auch technische Gründe hat.

Wer ein Problem mit den Bremsen hat, für den ist Montreal die schlechteste Strecke. Sieben Mal pro Runde müssen die Piloten voll in die Eisen steigen. Kein Rennen geht so auf die Bremsen wie der Grand Prix auf der Ile de Notre Dame. Für Lewis Hamilton wird der siebte Lauf in dieser Saison zur Nagelprobe.

Der Mercedes-Pilot schiebt seine Probleme im Duell mit Nico Rosberg auf die Bremsen. "Mir fehlt das Gefühl dafür. Sie reagieren nicht so, wie ich es von McLaren her gewohnt war. Es ist das erste Bremsproblem, seit ich mit fünf Jahren angefangen habe Motorsport zu betreiben. Selbst im Kart hatte ich nie Probleme mit dem Bremsen."

Hamilton führt technische Probleme an

Auch Romain Grosjean stand zu Beginn des Jahres auf Kriegsfuß mit den Bremsen. Sein Problem ist gelöst, seit er die Scheibenfirma gewechselt hat. "Mit den Scheiben hat es nichts zu tun", beteuert Hamilton. "Mercedes verwendet den gleichen Typ wie McLaren. Es gibt aber Unterschiede bei den Hauptbremszylindern, den Bremssätteln und der Aufhängung des Bremspedals."

Manche Fahrer reagieren sensibel, wenn das Gefühl auf der Bremse nicht hundertprozentig stimmt. Grosjean kann das bestätigen. "Kimi hadert mit der Servolenkung. Die ist mir egal. Was für Kimi die Lenkung ist, trifft bei mir auf die Bremsen zu. Wenn ich nicht happy damit bin, fehlt mir das Vertrauen."

Vertrauen ist auch das Stichwort für Hamilton. "Es geht darum, wie die Bremse zupackt, wie der Bremsdruck verzögert wird, wenn du in das Pedal steigst, welchen Pedaldruck du spürst, wie das Auto beim Verzögern reagiert."

Im Regen alles einfacher

Hamilton sagt, dass dieses Dilemma von zwei Seiten gelöst werden muss. Die Ingenieure arbeiten am Bremssystem, und er wird versuchen, sich so gut wie möglich anzupassen. "Ich muss es irgendwie hinkriegen." Das geht nur auf der Rennstrecke. "Im Simulator fehlt dir das Gefühl für die Entfernung." Insgeheim hofft der Weltmeister von 2008 auf Regen in Montreal. "Im Regen wird vieles einfacher, weil du da nicht so aggressiv in die Eisen steigst."

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