Lewis Hamilton

"Fühle mich noch nicht als Champion"

Foto: Wolfgang Wilhelm 32 Bilder

Lewis Hamilton hat sich nicht an seine Rolle als Weltmeister gewöhnt. Deshalb spüre er auch keine Extra-Portion Druck auf seinen Schultern. Mit dem Saisonauftakt in Australien könne sich das aber ändern.

Lewis Hamilton ist hungrig. Wer denkt, mit dem WM-Titel sei das große Ziel erreicht, der irrt. "Brasilien erscheint mir schon so lange her, ich fühle mich irgendwie gar nicht als Champion. Das wird sich wohl erst mit dem Rennen in Melbourne legen", sagte der 24-Jährige im Interview mit der offiziellen Webseite "formula1.com".

Der Blick des McLaren-Stars geht nur nach vorne. Seine Fans können sich auch in der neuen Saison auf einen hochmotivierten Hamilton freuen: "Ich verbringe jeden Moment damit, mich auf 2009 zu konzentrieren, meine Fitness zu verbessern, mit dem Team zu arbeiten und das Auto zu testen."

Konkurrenzbeobachtung beim Testen

Wie es um das aktuelle Kräfteverhältnis in der Königsklasse bestellt ist, dazu konnte aber auch Hamilton noch kein Urteil fällen. "Jedes Team versucht momentan herauszufinden, wie stark die Konkurrenz ist - wie jeden Winter."

In diesem Jahr kämen allerdings noch einige Unbekannten wie das neue Aerodynamik-Reglement, die Slick-Reifen oder das Hybrid-System KERS hinzu. "Das erschwert die Prognosen über die Reihenfolge zum Saisonstart ungemein."

Positiver Eindruck

Mit dem eigenen Programm bei McLaren-Mercedes gab sich Hamilton zufrieden. Obwohl das Wetter beim Testauftakt in Portugal zu Wünschen übrig ließ, konnten die Silberpfeile mittlerweile wichtige Kilometer sammeln und einen Teil des Testprogramms abschließen. "Mein erster Eindruck ist sehr positiv - das Auto war sehr zuverlässig, es fühlt sich gut an und es haben sich noch keine schlechten Angewohnheiten herauskristallisiert."

Auch die Erprobung des KERS-Zusatzantriebs laufe nach Auskunft des Silberpfeilpilots planmäßig. "Wir arbeiten hart daran, damit KERS zuverlässig läuft und alle Funktionen einsatzbereit sind." Trotz Testverbots soll die Entwicklung der Hybrid-Komponenten auch während der Saison weitergeführt werden.

Neuer Knopf sorgt für Spaß

An die Bedienung der zusätzlichen Power habe er sich schnell gewöhnt. Es gebe ja bereits viele verschiedene Knöpfe auf dem Lenkrad, da komme es auf ein oder zwei mehr auch nicht an, so Hamilton. "Ich mag es - es ist noch etwas, mit dem man im Cockpit spielen kann, und das ist nicht schlecht." Auf welchen Strecken KERS zum Einsatz kommen wird, konnte der Weltmeister noch nicht sagen: "An diesen Überlegungen bin ich nicht beteiligt. Ich drücke nur das Knöpchen, wenn ich im Cockpit sitze."

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