Lewis Hamilton

"Ich sehe mich nicht im Red Bull-Overall"

Lewis Hamilton GP Europa 2011 Foto: xpb 63 Bilder

Eine österreichische Zeitung hat der Zukunft bereits vorausgegriffen. Sie montierte den Kopf von Lewis Hamilton in einen Red Bull-Overall. Der McLaren-Pilot winkt ab: "Ich sehe mich nicht in diesem Team." Hamilton bleibt McLaren treu. Und Jenson Button wird bald McLaren fragen, ob sie die Option auf ihn einlösen.

Mark Webber lässt sich nicht aus der Reserve locken. Auf die Frage, ob er nächstes Jahr noch fährt, antwortet der Australier ausweichend. "Ich habe noch Zeit, mit Red Bull die Zukunft zu besprechen." Die Frage ist, ob Red Bull so lange Zeit hat. Deshalb trifft es sich ganz gut, dass die Gerüchteküche hochkocht.

Nachdem Red Bull-Teamchef Christian Horner in Montreal in aller Öffentlichkeit mit Lewis Hamilton plauderte, war die Story schnell gestrickt: Hamilton wird neuer Teamkollege von Sebastian Vettel. Eine österreichische Zeitung ging noch einen Schritt weiter. Sie montierte Hamiltons Kopf in einen Red Bull-Overall. Photoshop sei dank.

Hamilton dementiert Wechselgerüchte

Lewis Hamilton hat die Fotomontage gesehen. Und amüsiert sich köstlich. Dann wird er ernst: "Ich sehe mich nicht in einem Red Bull Overall. Meine Familie ist McLaren. Ich gehöre dort seit 13 Jahren dazu und habe immer gesagt, dass ich für dieses Team fahren werde, solange sie mir ein wettbewerbsfähiges Auto hinstellen."

Hamilton sieht keinen Grund, warum sich das in den nächsten Jahren ändern sollte. "Schaut euch die Geschichte von McLaren an. Sie haben mir seit 2007 in jedem Jahr ein Auto hingestellt, mit dem ich gewinnen konnte. Kein Team reagiert auf Probleme so schnell und so gut. Erinnert euch an den Testwinter, als wir nirgendwo waren. Im dritten Rennen haben wir gewonnen."

Auch Button will klare Verhältnisse

Hamilton weiß, wo er hingehört. Jenson Button noch nicht. Die Spekulationen, die ihn an Stelle von Felipe Massa zu Ferrari schreiben, ringen Button ein müdes Lächeln ab. "Damit habe ich nichts zu tun. Die hat jemand anderes in die Welt gesetzt." Button kann McLaren nicht verlassen, wenn McLaren nicht will. "Das Team hat eine Option auf mich. Eigentlich wollten wir uns noch etwas Zeit nehmen, um über die Option zu diskutieren, aber jetzt stand es so oft in der Zeitung, dass wir da bald eine Lösung finden müssen. Sonst hören die Fragen nicht auf."

Während McLaren sein Ziehkind Hamilton am liebsten bis 2017 festnageln würde, kann sich Button einen langfristigen Vertrag nicht vorstellen. Nach seinem Sieg in Montreal sagte der Engländer gegenüber auto motor und sport im Interview: "Für mich macht es keinen Sinn einen Langzeitvertrag zu unterschreiben, weil ich nicht weiß, wie ich mich in ein paar Jahren fühle. Und ich will nur Rennen fahren, solange ich noch gewinnen kann. Viele meiner Kollegen wollen sich gerne lange absichern. Ich mag es, wenn die Zukunft offen ist."

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