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Lewis Hamilton warnt

"Wir werden den anderen nicht wegfahren"

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - Test - Bahrain - 28. Februar 2014 Foto: ams 19 Bilder

Lewis Hamilton war mit seinem vorletzten Testtag nicht zufrieden. Nach einem Dreher in der Früh und einigen technischen Problemen sprach der Brite von "einem durchschnittlichen Tag". In Melbourne erwartet Hamilton enge Abstände an der Spitze.

Für Lewis Hamilton verlief der vorletzte Testtag vor dem Saisonauftakt in Australien ereignisreicher als gewünscht. Am Vormittag war es aber nicht die Technik, die für Probleme sorgte, sondern ein Fahrfehler des Piloten. Hamilton geriet am Ausgang von Kurve 3 auf die Curbs. Beim Hochschalten wurde der Engländer von den durchdrehenden Rädern überrascht und verlor die Kontrolle.

Der unvermeidliche Dreher endete zum Glück einige Zentimeter vor der Bande im Kies. Große Reparaturen waren nicht nötig. Nach einer kleinen Putzpause konnte das Programm weitergehen. Wie in den letzten Tagen standen vor allem Longruns und Setup-Arbeit auf dem Plan der Ingenieure. Doch immer wieder geriet der Ablauf ins Stocken. Über Mittag mussten sich die Ingenieure zunächst um ein Problem mit einem Generator kümmern, bis es weitergehen konnte.

Nur kleine Baustellen bei Mercedes

"Wir haben noch Arbeit vor uns - sowohl in Sachen Speed als auch was die Zuverlässigkeit angeht", lautete das Fazit von Hamilton. Eine einzige große Baustelle habe Mercedes aber nicht. "Es gibt kein spezielles Problem. Es treten viele verschiedene Sachen auf. Jedes Mal wenn wir rausfahren, finden wir etwas anderes", berichtet der Pilot.

Als der Generator im Silberpfeil wieder lief, spulte Hamilton weitere Longruns ab. Dann sorgte aber ein Getriebeschaden für das vorzeitige Ende des Programms eine gute Stunde vor dem Abpfiff. "Das heute war nur ein durchschnittlicher Tag, nichts Spektakuläres. Damit können wir nicht besonders glücklich sein", fasste Hamilton zusammen. "Immerhin sind wir noch auf 89 Runden gekommen. Das ist positiv. Ich hoffe aber, der letzte Testtag wird produktiver."

Hamilton sucht richtige Balance

Mit den neuen Autos gibt es noch viel zu lernen. Mehr als eine Trainingseinheit bleibt vor Melbourne nicht mehr. "Ich muss die Reifen noch besser verstehen. Wie man die erste Runde angeht und wie man die Reifen am Leben hält", so Hamilton über einen Punkt im Testprogramm. "Ich habe auch noch nicht die richtige Balance im Auto gefunden."

Während alle Mercedes in den Favoritenstuhl heben, bremst Hamilton die Euphorie. "Ich denke, dass wir ein starkes Paket zusammen haben. Ich glaube aber nicht, dass wir allen davonfahren werden. Ferrari sieht stark aus. Auch Red Bull wird gut sein - auch wenn ihr Motor nicht so stark ist wie unserer. Ich wäre nicht überrascht, wenn beim ersten Rennen nur wenige Zehntel zwischen den ersten beiden Autos liegen."

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