Liuzzi ersetzt Klien bei Red Bull

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Trotz guter Leistungen muss Christian Klien seinen Platz bei Red Bull zumindest zeitweilig räumen. Bei den kommenden drei Rennen soll Vitantonio Liuzzi die Chance erhalten, sich im Renneinsatz zu bewähren.

Schon vor Wochen kündigte Teameigner Dietrich Mateschitz an, er wolle Vitantonio Liuzzi die gleiche Chance geben wie Christian Klien. Nun löst der Red Bull-Chef sein Versprechen ein. Beim Großen Preis von San Marino (24.4.) wird Liuzzi der Partner von David Coulthard. So gibt der Italiener sein Formel 1-Debüt beim Heimspiel in Imola.

Liuzzi soll danach noch die Grand Prix von Spanien und Monaco fahren. Beide Rennstrecken kennt der Novize - Barcelona von den Wintertests, Monte Carlo aus der vergangenen Formel 3000-Saison, wo Liuzzi Meister wurde. Danach will das Team entscheiden, ob Klien ins Cockpit zurückkehrt, oder Liuzzi weiterfährt.

Vitantonio Liuzzi: "Froh etwas zu tun zu haben"

"Das ist eine große Chance für mich. Es wird toll sein, am Samstag früh aufzustehen und etwas zu tun zu haben", sagt der 24-jährige Liuzzi, der bisher als dritter Fahrer die Freitagstests für Red Bull erledigte und ab Freitagabend frei hatte.

"Als die Saison losging, hat man mir klargemacht, dass Tonio diese Chance bekommen wir. Ich komme damit klar und wünsche Tonio viel Glück", sagt der vorerst ausgebootete Klien. Der Österreicher, der bei Jaguar 2004 eine durchwachsene Saison ablieferte, platzierte sich 2005 in der Startaufstellung bei drei Rennen immer unter den besten sieben, in Melbourne und Sepnag holte er insgesamt drei WM-Punkte. "Christian hat einen tadellosen Job erledigt. Es geht lediglich darum, eine weitere Alternative für das Team auszuloten", sagt Teamchef Christian Horner.

Stress für Scott Speed

Anders als Liuzzi kann Klien nicht bei den Freitagstestfahrten eingesetzt werden. Dort sind nur Fahrer zugelassen, die in den vergangenen 24 Monaten maximal sechs Grand Prix bestritten haben. Nach erfolgreichen Testfahrten für Red Bull ist für den Test-Job der Amerikaner Scott Speed vorgesehen. Der wird allerdings einen anstrengenden Job haben, denn er bestreitet während der Formel 1-Wochenenden auch das Rennen zur GP2-Serie. Liuzzi ist derweil im späteren Verlauf des Jahres als möglicher Ersatz für den bisher nicht überzeugenden Jacques Villeneuve bei Sauber im Gespräch.

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