Lotus-Aufholjagd in Budapest

Kimi kämpft mit neuen Reifen

Kimi Räikkönen - Lotus - Formel 1 - GP Ungarn - 26. Juli 2013 Foto: xpb 73 Bilder

Die beiden Lotus-Piloten starten aus den Reihen 2 und 3. Ungewöhnlicherweise konnte Romain Grosjean das ganze Wochenende eine bessere Pace vorlegen als Kimi Räikkönen. Der Iceman erklärt warum das so ist und auch so bleiben könnte.

Die Lotus Nummer 1 an diesem Wochenende heißt Romain Grosjean. Schon in den Freien Trainings machte der Franzose eine bessere Figur als sein Teamkollege Kimi Räikkönen. Auch im Qualifying blieb die ungewohnte Reihenfolge bestehen. Grosjean stürmte auf Startplatz 3 und war am Ende enttäuscht, nicht aus der erste Reihe zu starten. Räikkönen musste mit Rang 6 Vorlieb nehmen.

Das umgedrehte Kräfteverhältnis hat handfeste Gründe. Während sich Grosjean in seinem Auto wohlfühlt, kämpft der Iceman an mehreren Fronten. "Es ist eine Kombination aus zwei Faktoren. Mir liegen die neuen Reifen nicht so - speziell die Vorderreifen. Sie sind eher wie die aus dem Vorjahr, nicht so stabil wie ich sie gerne hätte", analysiert der Finne.

Neue Reifen bereiten Räikkönen Sorgen

Auch die Balance passte nicht, was unter anderem auch an den Reifen lag. Das ganze Wochenende klagte Kimi über ein Untersteuern das er seinem schwarz-goldenen Dienstwagen einfach nicht austreiben konnte. "Mit einer stabileren Front hätte ich sicher weiter vorne gestanden", zuckte er später mit den Schultern.

Das Problem mit den Reifen macht dem Finnen leichte Sorgen. Die modifizierten Gummis sollen schließlich bis zum Saisonende im Einsatz sein. Räikkönen sieht seine Ingenieure in der Pflicht, nach Lösungen zu suchen. "Wir müssen sicher einige neue Sachen ausprobieren. Wir haben einige Ideen. Aber an einem Rennwochenende bleibt nicht viel Zeit zu reagieren. Es ist kein Disaster, aber auch nicht so wie wir es gerne hätten."

Kimi bleibt optimistisch

Für das Rennen am Sonntag sieht der Weltmeister von 2007 aber noch nicht schwarz. Hitze liegt dem Lotus bekanntlich. Und im Rennen soll der Asphalt noch einmal ein paar Grad zulegen. "Wie sehr uns das hilft, muss man erst sehen. Wir haben noch zu wenig Erfahrung mit den neuen Reifen", warnt der Finne.

Im Vorjahr raste Kimi von Rang 5 auf Platz 2 und verpasste nur knapp den Sieg. Das würde er dieses Jahr gerne wiederholen. "Der Startplatz ist sicher nicht ideal. Aber wir haben schon in den letzten Jahren gesehen, dass man hier mit einer guten Rennpace auch einige Plätze gutmachen kann."

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