Pastor Maldonado - Lotus - Formel 1 - GP China - Shanghai - 18. April 2014 xpb
Romain Grosjean - Lotus - Formel 1 - GP China - Shanghai - 18. April 2014
Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP China - Shanghai - 18. April 2014
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Impressionen - Formel 1 - GP China - Shanghai - 18. April 2014
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Lotus gut, Maldonado schlecht

Zwei unnötige Ausrutscher an einem Tag

Erst spinnt bei Lotus die Technik. Dann machen die Fahrer Fehler – zumindest einer von beiden. Nach dem spektakulären Bahrain-Crash zeigte sich Pastor Maldonado auch im China-Training von seiner ungestümen Seite.

Eigentlich sollte in China die große Wende kommen. Nach dem verpatzten Saisonstart mit der anschließenden Pleite beim Bahrain-Test war in Shanghai wieder Aufbruchstimmung zu spüren. Renault brachte einen überarbeiteten Motor. Dazu kamen ein paar neue Aero-Teile aus der hauseigenen Entwicklung.

"Wir gehen den richtigen Weg", so das Fazit von Romain Grosjean nach den beiden Trainingssitzungen in China. "Das Auto ist besser, was zu einer Hälfte am Motor und zur anderen Hälfte am Auto liegt. Es fehlt aber immer noch Power im Vergleich zu Mercedes", erklärte der Franzose.

Noch keine Einschätzung zur Rennpace

In der Zeitentabelle lag Grosjean am Freitag auf einem ordentlichen 9. Rang. Wir gut der Lotus über die Distanz funktioniert, konnte der Mann aus Paris noch nicht genau sagen. "Die Longruns sind etwas schwierig einzuschätzen. Auf der Vorderachse hatte ich noch extrem viel Graining. Da muss man sehen, wie sich die Strecke bis Sonntag entwickelt."

Aussagen über die Longrun-Pace gab es auch von Teamkollege Pastor Maldonado nicht. Das hatte einen einfachen Grund. Nach einer halben Stunde bohrte der Venezolaner sein Auto in der Boxeneinfahrt mit den beiden Stoßzähnen voraus in die Bande. "Da war ich wohl etwas schnell", grinste der Crashpilot. "Ich habe gepusht, um die Einfahrt für das Rennen zu üben. Es war das Training. Das ist zum Ausprobieren da."

Maldonado durch Lenkrad abgelenkt

Schon im ersten Training leistete sich der Südamerikaner einen Lapsus der besonderen Art. In der Installationsrunde fuhr Maldonado einfach neben die Strecke. Beim Versuch auf die Strecke zurückzukehren, drehte sich sein Auto ein halbes Mal um die eigene Achse. Erst die Onboard-Aufnahme lieferte die Auflösung für den unerklärlichen Ausflug. Maldonado hatte in einer Kurve am Lenkrad herumgespielt und die Strecke aus den Augen verloren.

"Da habe ich etwas zu viel zu tun gehabt", verteidigte sich der Pilot. Eine Stimme aus dem Lotus-Team fasste die Fehler zusammen: "Das war mal wieder so ein Tag, an dem bei Pastor gar nichts geht." Schon in Bahrain war Maldonado negativ aufgefallen, als er Esteban Gutierrez abräumte. Die Quittung dafür gibt es nach dem Qualifying. Am Start wird Maldonado 5 Plätze zurückversetzt.

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