Lotus in Podiumsnähe

Iceman schnell dank Eifel-Hitze

Romain Grosjean GP Deutschland 2013 Foto: xpb 82 Bilder

Lotus greift das Nürburgring-Podium an. Kimi Räikkönen und Romain Grosjean sitzen Pole Setter Hamilton und den Red Bull auf den Plätzen vier und fünf direkt im Nacken. Ein Grund für den Aufschwung liegt allerdings in den heißen Temperaturen.

In den letzten drei Rennen sammelte Lotus nur 13 WM-Punkte für das Teamkonto. Beim GP Deutschland erwartet die Truppe aus Enstone jedoch eine größere Ausbeute. Kimi Räikkönen und Romains Grosjean lieferten eines der besten Qualifyings des Jahres ab und starten das Nürburgring-Rennen von den Plätzen vier und fünf.

Hitze hilft Räikkönen und Grosjean

Räikkönen war anschließend trotzdem nicht ganz zufrieden. "Es hätte auch Platz 3 sein können. Leider haben wir die Vorderreifen im entscheidenden Versuch nicht richtig auf Temperatur bekommen. Da haben wir auf der Aufwärmrunde etwas im Verkehr gesteckt. Das hat uns im ersten Sektor rund 3 Zehntel gekostet. Aber es war schon viel besser als in den letzten Rennen."

Der Blick des Finnen im Rennen geht in Richtung Podium. "Wir sind deutlich näher dran als zuletzt. Normalerweise läuft es im Rennen immer besser für uns als im Qualifying. Das kann sich natürlich ändern. Außerdem soll es noch heißer werden am Sonntag. Das sollte uns ebenfalls helfen."

Grosjean warnt vor Ferrari

Teamkollege Romain Grosjean zeigte sich ebenfalls zuversichtlich. "Das war seit langem das beste Qualifying für mich. Das liegt vor allem an den Reifen. Wenn man die ins richtige Arbeitsfenster bekommt, macht das vieles einfacher. Die neuen Reifen haben uns schon beim ersten Test in Kanada gut gefallen. Ich hoffe, dass die Reifen für Ungarn uns ebenfalls gut passen."

Mit gemäßigtem Optimismus geht er in das Rennen. "Manchmal startet man gut, die Reifen passen und es ist einfach ein gutes Ergebnis einzufahren. Aber manchmal läuft auch einfach alles schief. Aber von den bisherigen Erfahrungen des Wochenendes hoffe ich, dass alles gut läuft."

Grosjean schaut aber nicht nur nach vorne. Zwei Reihen hinter dem Franzosen stehen die beiden Ferraris, die im Qualifying pokerten und mit der härteren Medium-Reifenmischung ins Rennen gehen. "Das ist eine interessante Strategie. Die werden wohl die weichen Reifen so spät wie möglich aufziehen. Wir haben uns heute eher auf eine gute Startposition konzentriert. Mal sehen, was rauskommt."

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