Lotus - Formel 1 - GP England - 28. Juni 2013 ams
Lotus E21 - Formel 1-Technik
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Lotus E21 - Formel 1-Technik 27 Bilder

Lotus muss Aufhängung ändern

Lotus mit illegaler Aufhängung

Ein Foto brachte es ans Tageslicht. Die Vorderradaufhängung des Lotus E21 entspricht nicht dem Reglement. Das erlaubt am Radträger maximal drei Aufhängungselemente pro Anlenkpunkt. Bei Lotus sind es vier. Die FIA bat den WM-Dritten bis zum GP Deutschland seine Aufhängung zu ändern.

Die Regel 10.5.3. des Technischen Reglements gibt es seit 2012. An einem Anlenkpunkt der Radträger dürfen maximal drei Aufhängungselemente hängen. Insgesamt gibt es sechs davon. Die oberen zwei Querlenker, die unteren zwei, die Druckstrebe und die Spurstange, respektive Lenkung vorne. Man kann theoretisch jedes einzelne Element einzeln anlenken, oder auch mehrere Elemente zu einem Anlenkpunkt kombinieren.

Aber eben nicht mehr als drei. Bei Lotus sind es an der Vorderradaufhängung vier. Die unteren Querlenker, der Pushrod, die Lenkung. Und zwar schon seit zwei Jahren. Es fiel nur keinem auf, weil die Anlenkpunkte unter den Bremstrommeln versteckt sind. Bis ein McLaren-Fotograf ein Bild gemacht hat.

Regel 10.5.3. soll Trickser ausbremsen

Die Regel wurde im letzten Jahr eingeführt, weil für die Radträger aus Kostengründen eine Aluminiumlegierung vorgeschrieben ist. Das Material für die Anlenkpunkte ist dagegen frei gestellt. Um zu verhindern, dass die Ingenieure diese Regel mit einem riesigen Anlenkpunkt aus einem exotischen Werkstoff unterlaufen und daran alle Aufhängungselemente dranhängen, wurde eine Obergrenze bestimmt. So muss jeder schon mindestens mal zwei Anlenkpunkte am Radträger anbringen.

Lotus wurde gebeten, diese Anordnung bis zum GP Deutschland am Nürburgring zu ändern. Eine Modifikation in Silverstone ging aus Zeitgründen nicht. Die Frage ist jetzt, ob nach dem Anschlusstraining oder Rennen einer der Gegner protestiert.
 

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