Romain Grosjean - Lotus - Formel 1 - GP Belgien - Spa Francorchamps - 23. August 2013 xpb
Lotus E21 - Formel 1-Technik
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Lotus ohne Technik-Tricks

Weder langer Radstand noch passives DRS

Lotus tritt beim GP Belgien mit einem bewährten Auto an. Der lange Radstand kommt frühestens in Monza. Und das passive DRS wurde nach dem ersten Training wieder eingepackt. Nächster Einsatz wohl erst in Korea oder Japan.

Als der Lotus E21 zum ersten Mal die Boxengarage verließ, gingen alle Blicke auf die Vorderachse. Dort kann man auf einen Blick sehen, ob der Radstand gleich geblieben oder länger geworden ist. Um es kurz zu machen: Er blieb gleich. Erst in Monza soll die Langversion zum Einsatz kommen.

Das Auto wird vorne um zehn Zentimeter gestreckt. Der Grund für die Verlängerung liegt in einem nicht zufriedenstellenden Prüfstandtest. Als die Vorderachse auf Verwindungssteifigkeit untersucht wurde, ergaben sich strukturelle Probleme. Das sollte aber bis in zwei Wochen aus der Welt geschafft sein.

Passives DRS wird aufgeschoben

Die jüngste Ausbaustufe des passiven DRS wurde wieder einmal im ersten Freitagstraining getestet. Die Resultate waren positiv. Trotzdem bleibt es für den Rest des Wochenendes im Transporter. "Wir konnten wegen des Regens am Morgen nicht genügend Daten sammeln", begründete Chefingenieur Alan Permane den erneuten Aufschub. "Wir sind auch ohne das System schnell genug. Nur die Red Bull scheinen hier etwas besser zu sein als wir. Warum also sollen wir etwas riskieren?"

Und was war die positive Erkenntnis? Permane erklärt: "Wir haben es jetzt auch im Regen geschafft, dass unser passives DRS zuverlässig funktioniert. Daran haben wir lange gearbeitet. Das Problem ist, dass du Regen nicht im Windkanal simulieren kannst." Der nächste Einsatz wird in Yeongam und Suzuka stattfinden. "Für Monza und Singapur lohnt es sich nicht."

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