Romain Grosjean - Lotus - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 9. Mai 2014 xpb
Red Bull - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 9. Mai 2014
Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 9. Mai 2014
Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 9. Mai 2014
Ferrari - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 9. Mai 2014 92 Bilder

Lotus vor Rätsel

Maldonado happy, Grosjean schimpft

Bei Lotus fiel das Fazit nach dem Trainingstag von Barcelona gemischt aus. Pastor Maldonado zeigte sich höchst zufrieden. Romain Grosjean haderte dagegen mit der Technik und rätselte, warum er mit so vielen Problemen kämpfte.

Bei Lotus schraubten die Ingenieure für den Freitag (9.5.2014) in Barcelona 2 identische Autos zusammen. Beide Fahrer wurden jeweils mit allen Update-Teilen ausgerüstet. Theoretisch sollten die beiden schwarzen Rennwagen auch gleich gut funktionieren. Taten sie aber nicht. Pastor Maldonado erlebte einen reibungslosen Tag, während Teamkollege Romain Grosjean ein Problem nach dem anderen erwischte.

Grosjean kämpft an allen Fronten

"Erst hat die Motor-Software gesponnen. Da hatte ich nicht genug Leistung. Am Ende haben wir etwas Neues mit den Bremsen probiert, was bei mir aber auch nicht geklappt hat", schimpfte der Franzose. Das Problem mit dem Strömungsabriss am Diffusor, das schon in Shanghai aufgetreten war, ist trotz neuem Unterboden auch in Barcelona wieder da gewesen. "Das müssen wir noch einmal genau analysieren", zuckte Grosjean mit den Schultern.

Bei Pastor Maldonado hörte sich das Fazit zum Tage ganz anders an. "Das war heute ein großer Schritt. Sowohl was die Zeiten als auch die Zuverlässigkeit angeht. Wir hatten keine Probleme. Alles was wir Neues ausprobiert haben, hat uns auch weitergeholfen." Im Zeitenklassement fand sich Maldonado am Ende auf Rang 9 wieder, 8 Plätze vor seinem Teamkollegen.

Maldonado will die ersten WM-Punkte

"Ich sehe noch viel Potenzial", strahlte der Venezolaner. "Das ganze Paket harmoniert jetzt besser. Immer wenn ich rausgefahren bin, konnte ich relativ schnell und einfach gute Rundenzeiten fahren. Und wir haben noch gar nicht richtig mit der Setup-Arbeit begonnen. Wir können jetzt endlich richtig Rennen fahren."

Nur Abtrieb fehle dem Auto noch, erklärt Maldonado. Trotzdem sind die Hoffnungen des Barcelona-Siegers von 2012 groß: "Unser Ziel ist es hier in die Top Ten zu fahren. Da bin ich sehr zuversichtlich." Bei Grosjean sind die Erwartungen etwas verhaltener: "Es ist das einzige Positive, dass es bei ihm gut gelaufen ist. Wir müssen verstehen, warum ein Auto besser war als das andere. Aber es ist gut, wenn man wenigstens ein Auto hat, das für das Rennen Daten sammeln konnte. Einen Freitag zu verlieren ist aber nie gut."

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