Jolyon Palmer - Renault F1 - Barcelona Test - 2016 sutton-images.com
Jolyon Palmer - Karriere in Bildern
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Magnussen zu Haas

Palmer wird Hülkenberg-Teamkollege

Jolyon Palmer geht auch 2017 für die Renault auf Punktejagd. Der Brite wird damit Teamkollege von Nico Hülkenberg. Kevin Magnussen hat sich entschieden, einen neuen Arbeitgeber zu suchen. Der Däne kommt bei HaasF1 unter, wo er Esteban Gutierrez ersetzt.

Der Transfermarkt für 2017 sortiert sich so langsam. Bei Renault sind seit Mittwoch (9.11.2016) alle Plätze vergeben. Jolyon Palmer hat etwas überraschend das zweite Cockpit neben Neuzugang Nico Hülkenberg bekommen. Dem Briten, der dieses Jahr nur ein Pünktchen sammeln konnte, waren bis zuletzt nur Außenseiterchancen eingeräumt worden. Aber wie in der Politik gewinnen auch in der Formel 1 nicht immer die Favoriten.

Palmers zweite Chance bei Renault

Ausschlaggebend für eine Weiterbeschäftigung des Briten war, dass Kevin Magnussen die Nerven verlor. Der Däne war der Favorit der Renault-Ingenieure. Doch er wollte sich nicht mit dem Einjahres-Vertrag abfinden, den ihm das Team angeboten hatte. Bei HaasF1 kann Magnussen für die nächsten 2 Jahre in der Formel 1 fahren.

Palmer ist mit dem Angebot zufrieden. Vielleicht ist es auch gar keine so schlechte Ausgangsposition, wenn man für 2018 nicht gebunden ist und seinen Sitz frei wählen kann.

Palmer ist für Renault auch aus zwei anderen Gründen willkommen. Mit dem Sohn des früheren Formel 1-Fahrers Jonathan Palmer soll auch eine zweistellige Millionensumme auf das Konto des Teams fließen. Obwohl Renault als Hersteller eigentlich nicht auf eine Mitgift angewiesen sein sollte, nimmt die Teamleitung die Zuwendungen der Palmer-Investoren sicher gerne mit.

Palmer hat mit seiner ansteigenden Form in den letzten Rennen zudem auch sportlich gezeigt, dass er eine zweite Chance in der kommenden Saison verdient. Zu den Fürsprechern des Briten zählen übrigens auch die Ingenieure. Neben Hülkenberg hatten sich die Techniker eine bekannte Messlatte als zweiten Fahrer gewünscht.

Wer fährt für Force India?

Mit der Haas-Verpflichtung von Magnussen ist Esteban Gutierrez wie erwartet seinen Job los. Freie Cockpits gibt es in der Formel 1 allerdings nicht mehr viele. Für den Mexikaner wird es somit ganz eng. Eine Möglichkeit wäre eine Rückkehr zu Sauber, wenn Felipe Nasr seinen Platz räumt.

Der Brasilianer kämpft aktuell mit Esteban Ocon um das zweite Cockpit bei Force India, das Nico Hülkenberg frei gemacht hatte. Das Team brachte zuletzt Ocon in eine Favoritenstellung. Es könnte aber auch nur ein Schachzug sein, um Nasrs Sponsor Banco do Brasil so viel Geld wie möglich abzuknöpfen.

Für Pascal Wehrlein sind die Entscheidungen vom Mittwoch keine guten Nachrichten. Der Worndorfer hatte sich Hoffnungen gemacht, zu Haas aufzusteigen. Nun muss der Mercedes-Junior wohl noch ein weiteres Jahr bei Manor dranhängen.

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