Kevin Magnussen - HaasF1 - F1-Test - Barcelona - 27. Februar 2017 xpb
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Magnussen beschädigt Frontflügel

Crash beim ersten Haas-Test

Kevin Magnussen hat nach dem ersten Testtag mit Haas ein gemischtes Fazit gezogen. Der Neuling im US-Team wäre gerne mehr Runden gefahren. Doch ein kleiner Crash und technische Kinderkrankheiten verkürzten das Programm.

Nach einem verkorksten Jahr bei Renault will Kevin Magnussen bei Haas einen Neuanfang starten. Doch der Einstand verlief nicht ganz nach Plan. Am Ende standen nur 50 Runden auf dem Tacho. „Ich hatte schon auf ein paar Kilometer mehr gehofft. Aber die Probleme, die wir heute hatten, bereiten keine großen Sorgen für die kommenden Tage“, erklärte der Däne anschließend.

Kinderkrankheiten bei Haas

Teamchef Guenther Steiner sorgte für Aufklärung: „Wir hatten ein Elektronik-Defekt und ein Problem mit dem Gaspedal-Sensor. Wir sind nicht Mercedes oder Ferrari. Da fehlt noch ein gutes Stück. Aber wir finden und beheben mittlerweile die Probleme deutlich schneller als noch vor einem Jahr. Wir werden auf jeden Fall besser vorbereitet in die neue Saison gehen.“

Auch Magnussen ließ sich durch die Probleme nicht die Laune verderben. „Bis auf die Kleinigkeiten lief das Auto gut. Wir konnten viele Daten sammeln und haben einige Fragen beantwortet. Es hat sich schon ganz gut anagefühlt. Es war immerhin die schnellste Runde, die ich jemals in Barcelona gedreht habe. Man fühlt den Abtrieb und die breiteren Reifen. Man kann sich wieder mehr in die Kurven legen. Darauf haben wir Fahrer gehofft. Es geht auf jeden Fall in die richtige Richtung.“

Magnussen beschädigt Frontflügel

Nur ein kleiner Schönheitsfehler trübte das Bild. Magnussen rutschte kurz vor der Mittagspause in Kurve 10 in die Bande und beschädigte sich den Frontflügel. „Da habe ich die Hinterachse ziemlich aggressiv überbremst. Die Räder haben blockiert und ich habe mich gedreht“, gestand der Pilot den Fehler ein.

Zum Glück hatte Haas noch einen neuen Frontflügel im Gepäck, so dass es am Nachmittag mit dem Programm weitergehen konnte. Doch viele Fehler dürfen sich die Fahrer nicht mehr erlauben. „Wir haben den Frontflügel schon zu Dallara nach Italien geschickt. Mal sehen, was sie noch reparieren können“, kommentierte Steiner mit einem gequälten Lächeln.

Magnussen ließ sich von dem Fauxpas nicht die Laune verderben. Er fühle sich schon sehr wohl im neuen Team, gab er am Abend zu Protokoll. Und dann gab es noch einen kleinen Seitenhieb auf seinen alten Arbeitgeber Renault. „Die Leute sind hier alle nett. Es ist ein kleineres Team, verglichen mit dem, was ich gewohnt bin. Aber das hat auch positive Seiten. Das Team kann viel schneller reagieren. Sie haben letztes Jahr mit wenig Erfahrung viel erreicht. Jetzt ist das Selbstbewusstsein mit mehr Erfahrung natürlich noch größer.“

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