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Magnussen vs. Hülkenberg

Kleine Sticheleien in Spa

Wer darauf gehofft hatte, dass der verbale Schlagabtausch zwischen Kevin Magnussen und Nico Hülkenberg in Belgien in die nächste Runde geht, der wurde enttäuscht. Es gab lediglich kleine Sticheleien zwischen den Kontrahenten.

Nach dem Rennen in Budapest lieferten sich Nico Hülkenberg und Kevin Magnussen ein medienwirksames Tête-à-Tête im Bereich der TV-Interviews. Nach ihrem direkten Duell auf der Strecke ging Hülkenberg auf seinen Gegner zu und sagte: „Du hast Dir wieder einmal den Titel des unfairsten Fahrers des Rennen verdient.“

Magnussen sagt nicht „Honey“

Über den trockenen Konter des Dänen gab es zunächst mehrere Versionen. Die meisten englischsprachigen Medien zitierten Magnussen mit dem Satz: „Suck my balls, honey“ – frei übersetzt: „Leck mich, Schätzchen“. Doch in Belgien stellte er klar: „Ich habe nicht ‚honey‘ gesagt.“ Aber auch so war das verbale Scharmützel schon brisant genug.

In den sozialen Netzwerken freuten sich die Fans, dass auch neben der Rennstrecke etwas Action geboten wurde. Magnussen bekam von dem Hype aber zunächst gar nichts mit. „Ich habe weder Twitter, noch Facebook oder Instagram auf meinem Handy. Deshalb weiß ich auch gar nicht genau, was da abgegangen ist.“

In Spa waren nun natürlich alle gespannt, wie das Duell mit seinem Lieblingsgegner weitergeht. Doch Magnussen gab sich äußerst wortkarg. Ein Gespräch mit Hülkenberg habe es nicht gegeben. Der Haas-Pilot plant auch nicht, mit dem Rheinländer zu reden. Die ganze Sache sei für ihn abgeschlossen. Begeistert gewesen sei er aber nicht, dass ihn Hülkenberg in der Öffentlichkeit von der Seite angemacht hatte: „Nico wollte offenbar sicherstellen, dass es im Fernsehen gezeigt wird“, bemerkte der Skandinavier.

Steiner amüsiert von Techtelmechtel

Auch Nico Hülkenberg will sich nicht um eine Aussprache bemühen. Der Renault-Pilot verzichtete weitesgehend darauf, noch zusätzlich Öl ins Feuer zu gießen. Doch zwischen den Zeilen machte Hülk klar, was er von seinem Gegner hält: „Wir werden wohl keine Freunde mehr. Ich fahre gerne hart und fair und er ist diesbezüglich eben etwas anders unterwegs.“

Haas-Teamchef Günther Steiner sah in der ganzen Posse auch etwas Positives: „Es ist doch gut, wenn die Formel 1 Unterhaltung bietet. Manchmal muss man als Fahrer auch mal sagen, was man denkt. Es darf nur kein künstliches Theater sein. Aber hier haben nur die Emotionen gesprochen. Und da gibt es nichts dran auszusetzen. Die beiden müssen sich jetzt auch nicht zu einer gemeinsamen Umarmungs-Session treffen. Die Sache ist abgeschlossen.“

Motorsport Aktuell Nico Hülkenberg - Renault - GP Ungarn 2017 - Budapest - Qualifying Hülkenberg im Clinch mit Haas „Der unfairste Fahrer des Tages“

Kaum hatte Nico Hülkenberg in Budapest freie Fahrt, ging die Post ab.

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