Pastor Maldonado - Lotus - GP Österreich - Formel 1 - Freitag - 19.6.2015 xpb
Fernando Alonso - McLaren-Honda - GP Österreich - Formel 1 - Freitag - 19.6.2015
Fernando Alonso - McLaren-Honda - GP Österreich - Formel 1 - Freitag - 19.6.2015
Jenson Button - McLaren-Honda - GP Österreich - Formel 1 - Freitag - 19.6.2015
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Maldonado Vierter im Training

Lotus-Pilot will sich in Top 5 halten

Pastor Maldonado gehörte im Freien Training zum GP Österreich zu den schnellsten Piloten. Dem Venezolaner schmeckt die Strecke in Spielberg. Im Qualifying und Rennen will er sich in den Top 5 halten. Das dürfte aber am Sonntag schwer werden.

Pastor Maldonado mangelt es nicht an Selbstvertrauen. Laut eigener Aussage nie. Obwohl der Lotus-Pilot erst im siebten Rennen des Jahres in Kanada seine ersten Zähler sammeln konnte, will er von Auftrieb für das Wochenende in Österreich nichts wissen. "Ich hatte auch vorher schon Selbstbewusstsein. Ich lag in den Rennen ja immer in den Top 10, bis etwas passiert ist", sagte der Venezolaner nach dem Freien Training in Österreich.

Maldonado mit knappem Rückstand auf Vettel

Die ersten beiden Übungseinheiten in der Steiermark beendete Maldonado auf den Rängen 12 und vier. Mit einer besten Zeit von 1:09,914 Minuten. Und einem kleinen Rückstand von 0,314 Sekunden auf Sebastian Vettel. Besonders das starke Ergebnis aus den zweiten 90 Minuten lässt ihn zum Überraschungsmann des Tages werden. "Es ist gut, dass wir nicht weit weg von Ferrari waren. Sie sind eine Referenz für uns", befindet Maldonado.

Dem Lotus scheint der 4,326 Kilometer lange Kurs zu schmecken. Auf den langen Geraden hilft der Mercedes-V6. Auf der Bremse passt das Auto. "Wir müssen uns aber noch verbessern", mahnt Maldonado. "Besonders am Kurvenausgang. Und generell brauchen wir einfach mehr Abtrieb."

Zwar hat der Kurs in der Steiermark nur neun Kurven, die sind aber nicht ohne. Vor allem in der ersten und achten Ecke sah man diverse Piloten in die Auslaufzonen rumpeln. "Die Streckenbedingungen waren im ersten Training ziemlich schwierig. Der Asphalt war rutschig", rechtfertigt Maldonado.

Williams wohl zu stark

Am Nachmittag besserte sich die Piste. Trotzdem hatten die Fahrer weiter zu kämpfen. "Die Streckenevolution war sehr hoch. Das wird morgen so weitergehen. Wir müssen diese Tatsache in Betracht ziehen, und uns mit der Piste verbessern." Soll heißen: Die Daten müssen von den Ingenieuren über Nacht richtig interpretiert werden. Nicht, dass man sich von den Bedingungen auf die falsche Fährte führen lässt. Dass die Fans im GP am Sonntag zahlreiche Ausrutscher sehen werden, daran glaubt Maldonado nicht. "Im Rennen werden wir so etwas nicht mehr sehen. Im Training reizt du das Limit einfach aus."

Im Qualifying und im Rennen peilt der Sieger des GP Spanien 2012 einen Top-Platz an. "Wir wären zufrieden damit, wenn wir in die Top 5 kommen. Die Zeitabstände werden sehr klein sein, weil die Strecke kurz ist." Über eine Runde könnte das mit dem gewünschten Resultat klappen. Im Longrun sind aber Mercedes und Ferrari außer Reichweite. Und auch Williams scheint zu stark, wie unsere Analyse zeigt. "Die haben heute nicht alles gezeigt."

Lotus sollte gegen Force India, Sauber, Red Bull und Toro Rosso um die letzten Punkteränge kämpfen. Im Mittel drehte Maldonado über 20 Runden eine Zeit von 1.13,980 Minuten auf den Soft-Reifen. In diesen Regionen bewegen sich auch die Gegner. Auf Kimi Räikkönen im Ferrari fehlte ihm schon über eine Sekunde.

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