Foto: Jordan

Mansell lästert über die Formel 1

Der frühere Weltmeister Nigel Mansell ist mit der Formel 1 hart ins Gericht gegangen. Er habe Mitleid mit den Fans, sagte der Champion von 1992 nach einem Auftritt in London der Münchner "Abendzeitung".

"Momentan wird es ihnen nicht leicht gemacht, den Sport zu mögen", meinte der Brite. Mansell vertrat die Ansicht, dass heutzutage das Fahren "mit dem ganzen technischen Schnickschnack" zu einfach geworden sei: "Heute sind die Fahrer nur noch eine Marionette der Computer."

Bei der Formel 1 schalte er den Fernseher aus, berichtete Mansell. "Der Start und dann noch ein paar Runden, mehr halte ich nicht durch." Seiner Ansicht nach sind aber nicht Michael Schumacher und sein Ferrari-Team schuld an der sportlichen Langeweile. "Das Problem ist nicht, dass Ferrari so stark ist. Das Problem sind die schwachen Gegner", so Mansell. Dass Williams-BMW und McLaren-Mercedes in diesem Jahr noch nichts gezeigt hätten, sei eine einzige Enttäuschung. Zudem würden Regeländerungen meistens Ferrari nutzen.

Man müsse froh sein, dass es Michael Schumacher gibt, glaubt der Ex-Champion, der am Mittwoch bei einer Showveranstaltung im Formel-1-Auto durch London gefahren war. Schumacher sei der mit Abstand beste Fahrer. Er, Mansell, bezweifelt, dass Ralf Schumacher jemals so gut werden könne wie sein Bruder. "Er ist ein sehr guter Fahrer, aber er kann ein Team nicht so gut auf Kurs bringen wie sein Bruder. Wir werden das jetzt bei Toyota erleben", glaubt Mansell.

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