Mark Webber

Rückkehr zum Red Bull-Rollout

Foto: Daniel Reinhard 18 Bilder

Am 22. November 2008 zog sich Mark Webber bei einem Radunfall in Tasmanien einen schweren Beinbruch zu. Sechs Wochen nach dem Unglückstag hat der 32-jährige Australier ein klares Ziel: "Ich will bei den Testfahrten Anfang Februar wieder im Auto sitzen."

Webbers Genesung macht erstaunliche Fortschritte. Der Red Bull-Pilot kann das verletzte rechte Bein schon wieder leicht belasten. "Ich sitze bereits wieder auf dem Hometrainer, schwimme viel, und auf einem weichen Untergrund wie einem Trampolin kann ich mich mit der Hand an einer Stange festhalten, den linken Fuß leicht anheben und auf dem rechten stehen. Ich darf es aber noch nicht übertreiben, weil sonst die Schwellungen zurückkommen."

Positiver Heilungsverlauf

Wenn alles nach Plan läuft, dann kann Mark Webber in der dritten Januarwoche die Krücken in die Ecke stellen. "Die Ärzte sagen, dass ich erst ohne Gehhilfen laufen darf, wenn das gebrochene Bein 80 Prozent der Stärke des gesunden hat."

Webber hatte bei seinem Frontalzusammenstoß mit einem Geländewagen noch Glück im Unglück - trotz der offenen Frakturen von Schien- und Wadenbein, die knapp über dem Knöchel gebrochen waren.

Noch fehlt das Gefühl

"Es hätte auch viel schlimmer ausgehen können. Mein Glück war, dass es sich um das rechte Bein handelt, das beim Fahren nicht so belastet ist. Michael Schumacher stand bei seinem Beinbruch damals vor einem größeren Problem, weil man mit dem linken Bein beim Bremsen viel mehr Kraft aufwenden muss."

Die größte Anforderung an den rechten Fuß ist das Feingefühl beim Gasgeben. "Das wichtigste ist, dass ich das Gefühl zurückbekomme. Es nützt mir nichts, wenn ich das rechte Bein belasten kann, ich aber nicht das Gefühl habe, dass der Fuß zu mir gehört. Deshalb trainiere ich viel mit elastischen Bändern, um die Fußgelenke zu stärken."

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