Martin Brundle verrät Grund für Operation

Herzinfarkt bei Monaco-Podiumszeremonie

Martin Brundle - GP Monaco 2016 Foto: xpb 7 Bilder

Martin Brundle hat überraschend verraten, dass er im vergangenen Jahr bei der Podiumszeremonie in Monaco einen leichten Herzinfarkt erlitten hat. Danach musste sich der 57-jährige Ex-Formel 1-Pilot operieren lassen.

Martin Brundle hatte 2016 das Rennen in Kanada ausgelassen. Als Grund dafür gab er damals einen medizinischen Eingriff an. Erst ein halbes Jahr später auf der Autosport Racing Car Show in Birmingham verriet der ehemalige Teamkollege von Michael Schumacher nun, was damals wirklich los war.

Brundle erlitt Herzinfarkt in Monaco

„Ich hatte einen kleinen Herzinfarkt, als ich beim Rennen in Monaco zum Podium gerannt bin“, erklärte der TV-Experte, der regelmäßig für den englischen PayTV-Sender Sky im Einsatz ist. In Monte Carlo führte Brundle die Interviews mit den drei Erstplatzierten vor der Fürstenloge. Damals ahnte niemand, dass etwas mit dem 158-fachen Grand Prix-Teilnehmer nicht stimmte.

Doch direkt im Anschluss ging es zum Doktor, der nicht lange fackelte: „Mir wurde ein 23 Millimeter langer Stent in die linke Koronar-Arterie eingesetzt“, berichtet Brundle. Um sich von dem Eingriff zu erholen, ließ er das Rennen in Montreal 14 Tage nach Monaco aus.

Brundle befürchtete sogar, dass er auch seine Pläne für Le Mans abschreiben müsse, das drei Wochen nach dem Monaco-Wochenende stattfand. Der Engländer hatte sich für das LMP3-Rahmenrennen einen Platz gesichert, worauf er sich schon lange freute. „Der Herz-Spezialist hat mir gesagt, dass ich am Rennen teilnehmen kann. Ich dürfe nur nicht vergessen, die Blutverdünner zu nehmen.“

Pole Position nach Herz-Operation

Brundle fuhr anschließend einen kleinen Test über 75 Runden auf einer englischen Privatstrecke. Danach war für den alten Haudegen klar: „Le Mans werde ich mir nicht entgehen lassen.“ Beim französischen Klassiker wusste keiner von seiner schweren Operation nur wenige Wochen zuvor. Erst recht nicht, nachdem Brundle seinen Rennwagen auf die Pole Position stellte.

„Ich habe in der Pressekonferenz zwischen einem 17-Jährigen und einem 19-Jährigen gesessen. Da habe ich mir gedacht, dass es für einen 57 Jahre alten Sack ganz gut gelaufen ist“, scherzte der rüstige Renn-Rentner.

„Wir sind dann im Rennen auf Rang 2 gelandet. Das war etwas schade. Aber einen Renn-Prototypen aus der Boxengasse von Le Mans zu steuern ist immer etwas Außergewöhnliches. Das bekommt man schweißnasse Hände und auch etwas Angst. Aber dieses Gefühl habe ich sehr vermisst. Ich würde es dieses Jahr sofort wieder machen, wenn es eine kleine Chance gibt.“

„Ich rede auch mit anderen Ex-Fahrern darüber, zum Beispiel David Coulthard. Er sagt nur: Martin, werd erwachsen! Du bist kein Rennfahrer mehr. Aber da bin ich wie Rubens Barrichello. Ich kann es kaum erwarten, dass nächste Mal in ein Rennauto zu steigen. Ich bin in diesem Punkt etwas verbohrt. Ich sehe mich als Rennfahrer, der auch im Fernsehen auftritt, und nicht als TV-Persönlichkeit.“

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