Marussia nur mit einem Auto in Sochi

Bianchi-Cockpit bleibt beim GP Russland leer

Marussia - Bianchi - GP Russland 2014 Foto: ams 118 Bilder

Marussia hat sich dafür entschieden, nur ein Auto beim GP Russland einzusetzen. Das Cockpit von Jules Bianchi bleibt aus Respekt vor dem verunglückten Piloten leer. Das Auto steht wie ein Mahnmal komplett vorbereitet in der Garage.

Marussia hat sich entschieden: Das Auto von Jules Bianchi mit der Startnummer 17 kommt beim GP Russland nicht zum Einsatz. Nur Max Chilton wird beim Premieren-Rennen in Sochi an den Start gehen. Während Bianchi nach dem schweren Unfall von Suzuka weiter im Krankenhaus von Yokkaichi um sein Leben kämpft, steht sein Auto komplett aufgebaut in der leeren Garage.

Marussia zollt Jules Bianchi Respekt

Seitlich an der Cockpitröhre wurden Sticker mit der Aufschtift "#JB17" befestigt. Sie finden sich übrigens in unterschiedlichen Größen auch an vielen anderen Autos im Feld. Der Marussia-Renner von Bianchi wurde in der Nacht komplett für den Einsatz vorbereitet - als könnte der verunglückte Pilot sofort wieder einsteigen. Seit dem frühen Morgen arbeitet aber kein Mechaniker mehr daran.

"Die Crew von Jules hat das zweite Auto aufgebaut und auch durch die technische Abnahme gebracht. Es ist bereit, ein Rennen zu fahren", heißt es in einem offiziellen Statement. "Das Auto wird das ganze Wochenende auf seiner Seite in der Garage stehen. Als Unterstützung für Jules und seine Familie werden die Autos die bekannten "#JB17"-Schriftzug tragen. Damit fährt Jules immer mit unserem Marussia-Team mit, auch wenn er nicht in Sochi dabei sein kann."

Bianchis Situation weiter kritisch aber stabil

Der US-Amerikaner Alexander Rossi wurde zwar als zweiter Fahrer nominiert, allerdings nur aus Formgründen. Der Rookie stand kurz vor dem ersten Training noch in Straßenkleidung neben dem Auto. Er muss weiter auf sein Renndebüt warten.

Sollte sich der Gesundheitszustand von Jules Bianchi weiter verschlechtern, könnte Marussia im Laufe des Wochenendes auch beide Autos zurückziehen. Die Situation könne sich schnell ändern heißt es aus dem Team. Aktuell sein die Lage noch "kritisch, aber stabil". Das ganze Fahrerlager ist mit den Gedanken bei dem Unglückspilot. Die Fans müssen aber offenbar mit dem Schlimmsten rechnen.

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