Marussia Virgin Racing

Teilverkauf von Virgin Racing

Virgin Racing Foto: Virgin 12 Bilder

Der russische Sportwagenbauer Marussia Motors hat einen "signifikanten Anteil" des englischen Formel 1-Rennstalls Virgin Racing übernommen. Außerdem weiten die Russen ihr Sponsoring des Teams von Timo Glock aus.

Die Zukunft von Virgin Racing ist gesichert. Am Rande des GP Abu Dhabi verkündete der Rennstall den Einstieg von Marussia Motors. Allerdings wurde Stillschweigen darüber vereinbart, in welcher Höhe und zu welchem Preis sich der russische Sportwagenbauer beim Team von Timo Glock eingekauft hat.

"Das ist definitiv eine gute Nachricht für Virgin und für die Formel 1", erklärte Virgin Racing-CEO Graeme Lowdon. Marussia war schon während der aktuellen Saison als wichtiger Sponsor und Partner des Teams aufgetreten. Nun steigert das Unternehmen sein Engagement beim Formel 1-Neuling noch. Neben der Übernahme von Anteilen soll auch das Sponsoring ausgedehnt werden.

"Marussia Virgin Racing"

"Diese Ankündigung festigt unseren Platz auf der Startaufstellung und ist ein Beweis für die harte Arbeit und das Engagement jedes einzelnen Teammitglieds", freute sich Lowdon. Das wichtigste äußere Erkennungsmerkmal der neuen Partnerschaft ist die Umbenennung des Teams in "Marussia Virgin Racing".

Mit dem Einstieg bei Virgin steigt der russische Einfluss in der Formel 1 immer weiter. Seit Saisonbeginn fährt mit Vitaly Petrov (Renault F1) der erste russische Pilot in der Königsklasse. 2014 wird in Sotschi zum ersten Mal ein Grand Prix-Rennen auf russischem Boden ausgetragen. Zuletzt zeigte sich sogar Regierungschef Wladimir Putin im Formel 1-Fieber als einen Renault-Formel-Boliden in der Nähe von St. Petersburg pilotierte.

Langfristige Pläne von Marussia

Marussia will nach eigener Aussage längerfristig mit Virgin zusammenarbeiten. Auf die Struktur des Rennstalls will der neue Miteigentümer aber keinen Einfluss nehmen. Richard Branson, der Chef von Virgin, zeigte sich zufrieden mit seinen russischen Mitbesitzern: "Virgin ist erfreut, einen Partner zu haben, der unsere Visionen und unseren Geist, die etablierten Teams herauszufordern, teilt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und darauf, mit dem Team in der Formel 1 weiter nach vorne zu kommen."

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