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Felipe Massa fällt aus

Paul di Resta fährt für Williams in Ungarn

Felipe Massa muss für den GP Ungarn passen. Unwohlsein und Schwindel verhindern einen Start des Brasilianers. DTM-Pilot und TV-Experte Paul di Resta ersetzt ihn im Willams FW40.

Der Ausfall von Felipe Massa hatte sich schon am Freitag angedeutet. Nach 22 Runden beendete der Williams-Stammfahrer vorzeitig das zweite Freie Training. Der brasilianische Routinier klagte über Unwohlsein und Schwindel. Daraufhin ließ er sich von den Ärzten an der Strecke und später noch in einem Budapester Krankenhaus untersuchen (MH EK Honvedkorhaz).

Di Resta ohne Eingewöhnungszeit im Williams

Am Samstagmorgen probierte es Massa abermals, nachdem er nach einer weiteren Untersuchung an der Strecke von den FIA-Ärzten grünes Licht bekommen hatte. Doch wieder verspürte der 36-Jährige die Krankheitssymptome im Cockpit. Nach 12 Runden kletterte Massa vorzeitig aus seinem Auto. Und entschied sich dafür, dass Rennwochenende zu beenden. „Wir unterstützen ihn in seiner Entscheidung und werden zusammen mit Felipe versuchen, sicherzustellen, dass er sich vollständig erholt und in Spa wieder fahren kann“, erklärte Williams.

Für Massa springt Ersatzfahrer Paul di Resta ein. Die Williams-Mechaniker bereiten in der Pause zwischen drittem Training und Qualifying das zweite Cockpit neben Lance Stroll vor. Den verpflichtenden Aussteigetest, bei dem der Fahrer innerhalb von fünf Sekunden aus dem Auto kommen muss, hat der Schotte schon bestanden. Di Resta absolvierte zwischen 2011 und 2013 insgesamt 58 Grand Prix für Force India und holte in diesem Zeitraum 121 WM-Punkte. Zuvor war der Schotte in der DTM unterwegs und gewann 2010 mit Mercedes den Fahrertitel. Seit 2014 fährt di Resta wieder in der Tourenwagenserie. Er gehört derzeit zum Sechs-Mann-Kader von Mercedes. Außerdem arbeitet der 31-Jährige als TV-Experte für das englische Fernsehen. Deshalb ist er auch in Ungarn.

Die Aufgabe für di Resta ist groß. Ohne Eingewöhnungsphase muss er Qualifying und Rennen bestreiten. Hinzu kommt, dass der Erfahrungsschatz des Schotten mit dem Hybridantrieb äußerst gering ist. Ein 2017er Auto hat er noch nicht bewegt.

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